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Josefi - Josef - Josefitag - Joseph von Nazareth
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Joseph von Nazareth - (Nähr-) Vater Jesu, Bräutigam der Gottesmutter Maria

Joseph, der heilige, der Mann Mariens und Jesu Christi Nährvater, der in gerader Linie von dem König David herstammte, war ein armer Zimmermann zu Nazareth, der außer Holzarbeiten vielleicht auch an Eisenwerken arbeitete. Nach unverbürgten Sagen wäre Joseph schon sehr betagt gewesen, als er sich mit Maria vermählte. Daß Joseph vor der Vermählung mit Maria verheiratet gewesen sei und mehrere Kinder erzeugt habe, nämlich Jacob den Jüngeren und jene, welche das Evangelium Brüder Jesu nennt, ist ein Irrtum, der aus apocryphischen Evangelien seinen Ursprung herleitet; daß er in der Ehe mit Maria in jungfreulicher Keuschheit gelebt und seine Kinder erzeugt habe, ist katholische Lehre, indem die Behauptung des Helvidius und Bonofus, Joseph habe mit Maria Kinder erzeugt, als häretisch von der Kirche verworfen worden ist. Die sonstigen Nachrichten über Joseph, in sofern sie nicht der Heiligen Schrift begründet sind, sind teils unverbürgte Sagen, teils leere Fabeln.

Nur scheint es gewiß, daß Joseph noch vor dem Anfange des öffentlichen Predigtamtes Jesu gestorben sei, da er schon in der Hochzeit zu Sana vermißt wird und während der ganzen Dauer der Predigt Jesu nicht erscheint, und Jesus am Kreuze seine Mutter dem Heiligen Johannes empfiehlt. Eine Sage versetzte das Grab Josephs in das Tal Josophat. Von den Gebeinen Josephs geschieht in der Kirchengeschichte nie eine Erwähnung; dagegen wollen mehrere Orte, namentlich Perugia, seinen Trauring besitzen, und sollen einige Überreste von den Kleidungsstücken vorhanden sein. In den ersten Jahrhunderten wurde das Andenken an den hl. Joseph durch keinen eigenen Gedächtnistag gefeiert, was wohl mit der alten Disziplin, Festtage von Martyrern, nicht aber von andern Heiligen zu begehen, und vielleicht noch mehr mit einer gewissen Vorsorge zusammenhängen mag, daß nicht etwas Joseph als der wahre Vater Jesu angesehen und in Folge dessen der Glaube an die Gottheit Jesu Christi bei dem ungebildeten Volke beeinträchtigt werden möchte. Dennoch findet sich Josephs Name schon in den abendländischen Martyrologien des neunten Jahrhunderts, und die Griechen begingen schon damals Josephs Gedächtnis sammt dem der andern Gerechten des alten Testamentes am Sonntag vor Weihnachten, und sammt dem Maria`s, Davids und Jacobs des Jüngern am Sonntag in der Weihnachtsoctav, wozu Joseph der Hymnogrph († 883), der in einer Vision durch den Apostel Bartholomäus die Gabe der heiligen Dichtkunst erhalten hatte und verschiedene Hymnen für das grischische Officium verfaßte, Hymnen dichtete.

Im 14ten und 15ten Jahrhundert feierten bereits mehrere Orden im Abendlande den Gedächtnistag des hl. Josephs (19. März) mit Officien, und der berühmte Johann Gerson bemühte sich in seinen Schriften, das Fest des hl. Josephs einzuführen; er schrieb sein Leben in Versen (Josephina, zwölf Gesänge) und setzte ein Officium zu dessen Ehre auf. Später machten sich um die Verbreitung der Andacht zum hl. Joseph die hl. Theresia und der hl. FranzSales sehr verdient. Die Päpste Gregor XV. und Urban VIII. erhoben, der erste 1621, der andere 1642 das Fest des hl. Josephs zu einem gebotenen Feiertag.

S Bolland. 19 Martii, Tillemont, Mem. T.I.p. 73 etc.; Butler`s Leben der BB. und MM., übersetzt von Räß und Weis, 19. März

Patron:

  • der ganzen katholischen Kirche, von Mexiko, Philippinen, Kanada, China, Böhmen, Bayern, Peru, Russland, Vietnam und Österreich, von Tirol, Steiermark, Kärnten, und Vorarlberg;
  • der Ehepaare und Familien, Kinder, Jugendlichen und Waisen, der Jungfräulichkeit, der Kämpfer gegen den Kommunismus;
  • der Arbeiter, Handwerker, Zimmerleute, Holzhauer, Schreiner, Wagner, Totengräber, Ingenieure, Erzieher, Pioniere, Reisenden und Verbannten, der Sterbenden;
  • bei Augenleiden
  • in Versuchungen und Verzweiflung
  • bei Wohnungsnot
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