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Kirwa, Kirta, Kirchweih
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Kirwa, - Kirchweih, Kirchtag, Kirtag, Kirta, Kirmes, Kerb, Kirb, Kermes, Kemmes, Kier, Kirbe, Kerwe, Kärwe, Kirda, Kerms, Kermst, Kärms, Kilwi, Kilbi, Kärmst, Chilbi und viele weitere.

Ursprünglich wurde das Kirchweihfest (der sogenannte Kirchtag) immer am Namenstag des Kirchenpatrons (Schutzheiligen), dem Jahrestag also, an dem die Kirche geweiht wurde, abgehalten. Dies geschieht bis heute im Fränkischen und auch in der Oberpfalz.

Heutzutage ist in Bayern das allgemeine Kirchweihfest (Kirchtag), immer am dritten Sonntag im Oktober.

Kirchweih. Dieser Ausdruck bezeichnet dreierlei:

  1. den Akt der Weihe einer Kirche;
  2. Fest der Kirchweihe (die gesammte, mit dieser Weihe verbundene liturgische Feier);
  3. Die jährliche Gedächtnisfeier der Einweihung einer Kirche
Mehr gibt es auf den Seiten von www.kirchweihseiten.de


Den Kirta - Kirchweih - eigentlich das Fest, das an die Weihe des Kirchengebäudes erinnert - gibt es schon etwa seit dem 5. Jahrhundert. Ursprünglich feierte jedes Dorf den Weihetag ihres Gotteshauses.

Für die ländliche Bevölkerung war es eines der wichtigsten Feste im Jahr, hatte man sonst doch selten die Möglichkeit bei Musik, Tanz, gutem Essen und natürlich auch beim Bier die Mühen des Alltags zu vergessen.

Dass es nach so vielen leiblichen Genüssen auch oft zu Raufereien gekommen ist, ist wohl anzunehmen. Ein schönes Beispiel dafür hat Georg Queri in seinem Singspiel "Mattheis bricht's Eis" im Kirta-Zug verewigt.

Ein richtiger Kirta dauerte drei Tage: "Sunda, Moda und Irda und es ko si leicht schicka, glei gar bis zum Migga" sagte man.

Ab 1868 wurde dann der Kirta auf den 3. Sonntag im Oktober festgelegt - nicht zuletzt um den landwirtschaftlichen "Arbeitsausfall" auf eine Zeit nach der Ernte zu legen.

Im südlichen Bayern haben sich zu diesem Tag zahlreiche Bräuche entwickelt. Man denke nur an die Kirta-Nudeln, die Kirchweih-Gans, den Kirta-Tanz oder die Kirta-Hutschn - eine große Schaukel aus einem Balken, die an Bäumen oder am Dach eines Hofgebäudes befestigt wird.

Inhalt mit freundlicher Unterstützung von:
Zellner Gerhard, Pressewart des Heimat- und Volkstrachtenvereins Starnberg
gepostet am: Fri, 3 Aug 2007 03:48:10 +0200 von Zellner Gerhard


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