www.fleurop.de
  www.brauchtumsseiten.de   www.feiertagsseiten.de   www.weihnachtsseiten.de   www.osterseiten.de   www.muttertagsseiten.de   www.pfingstseiten.de
   Sie sind hier :  
Suchbegriff(e) eingeben:
Benutzerdefinierte Suche


Brauchtum im Jahresverlauf oder von A - Z
Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember
A B C
D E F
G H I
J K L
M N O
P Q R
S T U
V W X
Y Z
Neu  Eifeler Brauchtum
Neu  Veranstaltungskalender


468x60

Infos hinzufügen  |  Druck Version  |  PDF Version  |  Buchtips  |  Zurück
Translate this page into English Translate this page into English   |   Traduction française de cette page Pressure Version

Das Fest Litha (Sommersonnwende)
Copyright © by www.brauchtumsseiten.de
Litha - 21. Juni (Sommersonnwende, Mittsommer, Sommer Solstice (Solstituum), Alban Heruin, Lilith, Eichenfest, Fest der Eichen und der Magie)

Der Tag der Sommersonnwende fällt auf den 21. Juni. Es handelt sich hier um den längsten Tag und die kürzeste Nacht. Es wird als eines der ältesten Feste gefeiert. Die Sonne steht auf ihrem Höhepunkt und schreitet danach den Rückzug an. Die Tage werden wieder kürzer und die Schatten länger. Die Ernte wächst heran. Es ist der offizielle Beginn des Sommers. Auch im Tier- und Pflanzenreich gibt es Parallelen dazu. Die Aussaat ist vorbei und die Reife beginnt. Die Sommersonnwende wird als das heiligste Fest im Jahresrad gefeiert. Es ist die Zeit der Heilung.

Zur Sommersonnenwende werden Feuer entzündet. Man huldigt noch einmal dem Sonnengott, bringt ihm Rauchopfer und begeht die zweite Jahreshälfte. Es wird noch einmal richtig mit der Sonne gefeiert und ums Feuer getanzt - im Kreis und im Uhrzeigersinn.

Das Fest wurde von der Kirche lange bekämpft und schliesslich umgestaltet und als Johannistag (24. Juni) gefeiert.

Das Johanniskraut steht mit diesem Tag in besonderem Zusammenhang. Man sagt, dass es an diesem Tag gesammelt, die grösste Heilkraft entwickelt. Auch hier werden Feuer, die sogenannten Johannisfeuer entzündet. Es werden grosse Holzstapel, egal ob zu Johanni oder zu Litha meist auf hohen Bergen oder höher gelegenen Plätzen angezündet. Die Natur bietet uns prächtige Zutaten von Blüten, Kräutern, Hölzern, Gewürzen, Pflanzen und Früchten. Die Asche jener Feuer wird auf die Felder gestreut, damit sie fruchtbar werden. Liebespaare springen gemeinsam über die Feuer und werfen Blumen in die Flammen. Wenn sie sich während des Sprunges an den Händen halten, ohne loszulassen, deutet dies auf eine dauerhafte Liebe hin. Das Springen durch das Feuer gilt als Reinigungsritual. An der Höhe des Sprunges wird auf gute oder schlechte Ernte geschlossen. Alles Alte, Unbrauchbare, Lebensbehindernde kann symbolisch ins Feuer geworfen werden. Das Hinabrollen brennender Sonnenräder über Hänge und das Schwingen von Fackeln im Kreis symbolisieren die ewige Drehung des Jahres-Rades.

Das Sonnenwendsträußchen birgt einen Gesundheitszauber fürs neue Jahr, bringt Kraft und Stärke. Aus Johanniskraut, Margeriten und Klee kann man einen kleinen Kranz binden, den man unter das Kopfkissen legt und der vor Krankheiten schützt. Auch kann man einen solchen Kranz zum Schutz der Haustiere und der Hausgenossen in die Fenster hängen.

Im Norden Europas gehört die Mittsommernacht zu den wunderschönen Ereignissen. Dort werden grosse Scheiterhaufen auf Flössen errichtet, sodass sich die hochaufschiessenden Flammen im Wasser spiegeln.

An diesem Tag endet die Rhabarber- und Spargelernte ("Spargelsilvester"). Die Johannisbräuche leben bei uns in alltäglichen Namen fort wie Johanniskraut, Johannisbrot oder Johannisbeere.

Inhalte mit freundlicher Erlaubnis von
Lebensharmonie Stettler
Im Acker 146
5077 Elfingen
**41-(0)62/876 31 67
lebensharmonie@gmx.net
www.lebensharmonie.ch
Date: Wed, 1 Jun 2005 09:14:35 +0200


Die Zeit der Fülle. Nüsse wachsen und gedeihen, Bäume tragen Früchte, das Korn wächst, ebenso die Beeren. Aber auch der Nachwuchs im Tierreich tummelt sich und wächst. Jetzt, wo dem Wachsen quasi zugesehen werden kann, ist auch die Ernte nicht mehr weit.

Durch die Bäume und Blätter strahlt die Sonne in ihrer Pracht, so warm wie schon lange nicht mehr und so lange wie nur einmal im Jahr - eben am längsten Tag des Jahres. In nördlichen Gefilden kann man gar beobachten, dass die Sonne an diesem Tag und den Tagen herum überhaupt nicht untergeht.

Der Sonnengott hat den Höhepunkt seiner Macht erreicht. Dieser Höhepunkt bedeutet aber auch seinen jetzt folgenden Niedergang. Dessen werden wir uns auch bewusst. Alles was aufstrebt, wird auch wieder sinken, sei es die Sonne, die Laune, die Kraft oder unser Leben. Aber nicht, ohne nochmal richtig aufzuflammen - im Hochsommer. Dies ist denn auch die Zeit, sich dessen bewusst zu werden.

Lodernde Sonnenwendfeuer werden entzündet, auch als ein Versprechen, die Sonne in der folgenden Zeit nicht zu vergessen und sie damit zu unterstützen, die folgende Zeit zu überstehen.

Kräuter:
Beifuß, Eisenkraut, Johanniskraut, Kamille, Hanf, Holler, Lavendel, Pinie, Rose und Thymian

Räucherwerk:
Limone, Pinie, Rose und Weihrauch

Dekoration:
Liebesamulette, Sommerblumen, Muscheln und Sommerfrüchte

Farben:
Blau, grün und gelb

Inhalte mit freundlicher Erlaubnis von
http://www.chricken.de
Date: Tue, 31 May 2005 15:22:23 +0200

Jetzt Neu:
Veranstaltungskalender für Brauchtum und Tradition
Litha
  1. Litha/Home
  2. Gedicht
Brauchtum - L -
  1. Lichtelfest
  2. Lichterbogen
  3. Lichterbräuche
  4. Lichterbraut, Lucienbraut
  5. Lichterengel
  6. Lichterkette
  7. Lichterpyramide
  8. Lichtertage
  9. Lichterumzüge
  10. Lichterzeit
  11. Lichtmess
  12. Lichtmesskerzen
  13. Lichtsymbolik
  14. Liebesmaien
  15. Liebesorakel
  16. Liebstöckl
  17. Lilith
  18. Linden
  19. Lindenbaum
  20. Linsen
  21. Litaneien
  22. Litanei Pater Pio
  23. Litanei vom Heiligen Geiste
  24. Litanei vom heiligen Josef
  25. Litanei vom heiligsten Herzen Jesu
  26. Litanei vom heiligsten Namen Jesu
  27. Litanei von allen Heiligen
  28. Litanei von der göttlichen Vorsehung
  29. Litanei zum allerheiligsten Altarssakramente
  30. Litanei zum Heiligen Erzengel Michael
  31. Litanei zum heiligen Judas Taddäus
  32. Litanei zum Troste der Armen Seelen
  33. Litanei zur heiligen Mutter Anna
  34. Litha (Sommersonnwende)
  35. Liturgischer Kalender
  36. Löwenzahn
  37. Loreto
  38. Löwenzahn
  39. Loreto
  40. Lostage
  41. Lucia
  42. Lucialied
  43. Luciatag
  44. Luciaweizen
  45. Lucienbraut
  46. Lucienzweige
  47. Ludus episcopi puerorum
  48. Lübecker Marzipan
  49. Lüttenweihnacht
  50. Lugnasadh
  51. Lukasevangelium
  52. Lumpiger Donnerstag
  53. Lussibrud
  54. Luther, Martin
  55. Lutherbrötchen
  56. Lutscherl
  57. Lutzelfrau
  58. Luzifer



   Postfach  | Impressum  | Haftungsausschluss  | Disclaimer  | Partner
Die Brauchtumsseiten    (http://www.brauchtumsseiten.de)
Copyright © by Josef Dirschl, www.brauchtumsseiten.de    -    info@brauchtumsseiten.de
ALLE RECHTE VORBEHALTEN / ALL RIGHTS RESERVED
Suchmaschinenoptimierung mit Ranking-Hits

Haftungshinweis:
Hiermit distanziere ich mich ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten auf meiner Homepage und mache mir diese Inhalte nicht zu eigen. Diese Erklärung gilt für alle auf dieser Website angebrachten Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.