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Luciatag - hl. Lucia (13. Dezember)
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Sankt Lucia am 13 Dezember
- der Name bedeutet: die Leuchtende (latein.) -

*

† im Jahre 304 wie in verschiedenen Legenden nachzulesen ist.

Lucia. hochverehrte hl. Jungfrau und Märtyrerin. Im Meßcanon, wie er im Sacramentar Gregor`s des großen vorkommt und noch jetzt gebetet wird, kommt unter den Namen der hl. Märtyrerinnen auch der Name der hl. Lucia vor (s. S. Greg. opp. ed. Maur. III, 4); ferner enthält das Sacramentar Gregors (S.144) die Gebete auf ihr Fest, und der liber responsalis oder das Antiphonar desselben Papstes (s. S. 842) gibt für ihren Festtag am 13. Dec. dieselben Antiphonen, wie sie mit einigen Abweichungen noch jetzt ad laudes et per horas im Brevier vorkommen.

Aldhelm, der berühmte englische Dichter, Abt und Bischof von Sherburne († 709) führt in seinem bekannten Brief an die Nonnen des Klosters Berkin über die jungfräuliche Reinigkeit unter den hochberühmten hl. Jungfrauen auch die Lucia von Syracus an / s. Erstes Jahrh. d. Engl. Kirche, S.295, und Vasnage-Canisius, lect. antiq. I, wo von 709-754 Adhelms Brief, von ihm selbst in ein Gedicht übertragen, zu lesen und S. 743-744 von dem Martyrium Lucia`s die Rede ist). Beda in seinem Martyrologium, (Boll. im II. Band des Monats März zum 13. Dec.), Ufuard, Wandelbert, Rhabanus Maurus u. A. in den ihrigen, erwähnen alle am 13. December die Leidensgeschichte der hl. Lucia.

Hieraus erhellt einerseits, in welch`hoher Verehrung seit der ältesten Zeit die hl. Lucia in der ganzen Kirche (auch die Griechen gedenken ihrer zum 13. Dec.) stund, und andererseits wie alt und ehrwürdig die von Surius zum 13. Dec. gelieferten Leidensakten der hl. Lucia sind, denn auf diese Quelle gehen Gregor`s Antiphonar, , Adhelms Schrift und alle martyrologischen Berichte über Lucia zurück und mit dieser Quelle stimmen sie alle der Hauptsache nach überein; freilich mag etwa erst ein Jahrhundet nach Lucia`s Tod die in Rede stehende Passio abgefaßt worden sein, weßhalb, wie es scheint, einige Ausschmückungen und in Nebendingen einige Irrtümer unterlaufen, welche Ruinart bewogen, dieselbe nicht in seine Marterakten aufzunehmen.

das Wesentliche der Surianischen Akten ist Folgendes.
Lucia, aus vornehmen Geschlecht der Stadt Syracus entsprossen und christlich erzogen und schon frühzeitig ihres Vaters durch den Tod beraubt, mußte mit Schmerz mehrere Jahre zusehen, wie ihre fromme Mutter Eutychia angeachtet aller ärztlichen Hilfe von einem Blutflusse nicht frei wurde, und beredete sie endlich, zu Catanea am Grabe der hl. Agatha, der hochberühmten sizilianischen Jungfrau und Märtyrerin, welche in der Verfolgung des Decius ihr Leben für Christus opferte (s.die Bolland, zum 5. Febr.), ihre Heilung zu erflehen. Als diese wirklich erfolgte, entdeckte Lucia ihrer Mutter , welche sie mit einem vornehmen, aber heidnischen Jünglinge zu vermählen wünschte, daß sie durch ein Gelübde Christo ihre Keuschheit geweiht habe, und gerne gab nun die Mutter den Plan mit ihrer Tochter auf und willigte auch ein, daß diese Vieles von ihren Gütern verkaufen und den Erlös an die Armen verteilen durfte. Da der Jüngling sich in seinen süßen Hoffnungen getäuscht sah, klagte er die keusche Jungfrau wutentbrannt bei dem Richter Paschasius als Christin an. Es geschah dies während der Diocletianischen Verfolgung. Standhaft bekannte sich Lucia vor dem Richter zu Christus, daher befahl Paschasius, sie, wie es der hl. Agatha geschehen war, in ein Haus der Unzucht abzuführen, allein als man sie dahin bringen wollte, war keine Gewalt im Stande, sie von der Stelle zu schaffen. Unversehrt blieb sie auch von dem Feuer, das hierauf Paschasius rings um sie anlegen ließ. Beschämt befahl der Tyrann, ihr einen Dolch in den Hals zu stossen, worauf sie noch einige Stunden lebte, den Leib Christi empfing und ein baldiges Ende der Verfolgung und den Verfolgern die nahen Strafgerichte voraussagte. In der Folge kamen ihre Gebeine nach Metz und Venedig.

Sie lebte in Syrakus, dem heutigen Siracusa in Sizilien

Vgl. Tilemont, Mem. V, 142; Butlers Leben der Väter und Märtyrer 13. Dec. — Mit der hl. Lucia von Syracus ist nicht zu vermischen die hl. Witwe Lucina, über welche man bei Tillemont IV, 554 sqq. nachlesen kann.

Quelle:
Encyklopädie der katholischen Theologie und ihrer Hilfswissenschaften von 1851

Eine ausführliche Legende der heiligen Lucia finden sie bei
http://www.heiligenlegenden.de/monate/dezember/13/lucia/home.html


Bauernregel:

  • Kommt die Heilige Lucia, / findet sie schon Kälte da
  • Zu St. Lucia werden Weichselzweige g'schnitt'n, / die blühn nach 4 Wochen, so will´s die Sitt'n
  • Auf Barbara die Sonne weicht, / auf Lucia sie wieder herschleicht
  • Wenn Lucia die Gans geht im Dreck, / so geht sie am Christtag auf Eis.



Sankt Lucia
Sie lebte vor mehr als 1600 Jahren in Syrakus in Sizilien. Luzia war Christin. Damals hat sich das Christentum rund um das Mittelmeer ausgebreitet. Aber die Christen wurden verfolgt. Auch Luzia fiel den Verfolgern in die Hände. Die Legende erzählt, daß sie von Ochsen zu Tode geschleift sein sollte. Doch sie bewegten sich nicht von der Stelle, so sehr man sie auch antrieb. Da wurde Luzia erstochen. Sie starb für ihren Glauben an Christus. Die Legende weiß auch zu berichten, daß Luzia ihren Glaubensgenossen Lebensmittel in die Verstecke brachte. Damit sie beide Hände frei hatte zum Tragen der Speisen, setzte sie sich einen Lichterkranz aufs Haupt, damit sie in der Dunkelheit den Weg fand.

In Schweden wird das Fest der Heiligen Luzia auf besondere Weise gefeiert. Dort ist es im Dezember nur wenige Stunden hell, so daß die Menschen das Licht mehr zu schätzen wissen.

Die älteste Tochter im Hause stellt die Heilige dar. Sie trägt einen grünen Kranz mit einer Reihe brennender Kerzen. So geht sie Morgens von Zimmer zu Zimmer und weckt die Eltern und Geschwister auf. Alle warten schon darauf, denn Luzia bringt die ersten Kostproben der Weihnachtsplätzchen mit. Aber eigentlich bringt sie noch mehr mit: Ihr Licht erhellt den Morgen des neuen Tages, die brennenden Kerzen sind Vorboten des Weihnachtslichtes.

Auch manche Pfarrgemeinden bei uns feiern die Heilige Luzia mit einem besonderen Gottesdienst. Nach schwedischen Vorbild zieht Sankt Luzia im weißen Gewand, umgürtet mit einer weißen Schärpe, gekrönt mit einer Lichterkrone, begleitet von ihren Gefährtinnen, in die dunkle Kirche hinein. Sie verkündigt die nahe Geburt Christi, der das wahre Licht der Welt ist.


Inhalte mit freundlicher Erlaubnis des Graf-Zeppelin-Gymnasiums in Friedrichshafen; aus der Jahresarbeit 'Rund um Weihnachten' von Simone Heiß, Kathrin Wetzel und Annette Grimm.
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