www.fleurop.de
  www.brauchtumsseiten.de   www.feiertagsseiten.de   www.weihnachtsseiten.de   www.osterseiten.de   www.muttertagsseiten.de   www.pfingstseiten.de
   Sie sind hier :  
Suchbegriff(e) eingeben:
Benutzerdefinierte Suche


Brauchtum im Jahresverlauf oder von A - Z
Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember
A B C
D E F
G H I
J K L
M N O
P Q R
S T U
V W X
Y Z
Neu  Eifeler Brauchtum
Neu  Veranstaltungskalender


468x60

Infos hinzufügen  |  Druck Version  |  PDF Version  |  Buchtips  |  Zurück
Translate this page into English Translate this page into English   |   Traduction française de cette page Pressure Version

Malz
Copyright © by www.brauchtumsseiten.de

Malz - latein. hordeum aqua perfusum siccatum atque tostum (das Malz)

Malz nennt man behufs des Bierbrauens, Branntweinbrennens und Essigsiedens zubereitetes Getreide. Hierzu werden hauptsächlich Gerste und Weizen, seltener Hafer genommen.

Das Getreide wird in Bottichen eingeweicht, dann in einer Tenne auf einen Haufen geschüttet, den man, sobald sich die Keime hinlänglich entwickelt haben, umschaufelt, worauf die gekeimte Frucht entweder auf luftigen Böden oder auf geheizten Darren ausgetrocknet wird; Ersteres stellt das Luftmalz, Letzteres das Darrmalz dar.

Außer diesen beiden Arten bereitet man in neuester Zeit auch noch Filzmalz auf die Art., daß man das aus dem Bottich genommene Getreide in einen Haufen spitzt und in ein Beet von 3-5 Zentimeter Höhe bringt. Sobald das Malz im Boden fest ineinander gewachsen ist, wird es in regelmäßige Stücke geteilt und das noch nicht gekeimte nach Innen zum Keimen gebracht.

Nachdem Alles gekeimt, wird das nun fertige Malz mit den Händen gerieben und auf den Welkboden gebracht. Durch den angefangenen Vegetationsprozess des Keimens wird ein großer Teil Kleber oder Eiweißstoff der Körner mit ihrem Mehle in eine zuckerähnliche Substanz verwandelt, welche bewirkt, daß die Abkochung des geschrotenen Malzes (die Würze) in geistige Gährung übergeben und Bier liefern kann.

Die Abgänge beim Malzen, den Malzstaub und die Malzkeime, dienen zur Viefütterung und zur Düngung. Ein gutes Malz muß gleichförmig und weder zu viel noch zu wenig gekeimt, wohl getrocknet oder geröstet, auch rein, nicht zu alt und verlegen sein und einen starken, angenehmen, süßen Geruch und Geschmack haben.

Viele Seestädte, namentlich Danzig, Stralsund, Königsberg, Elbing, Rostock, Wismar u.f.w., treiben mit Malz starken Handel, und in Stralsund bilden die Malzarbeiter ein eigenes Gewerbe.

Quelle: Text: Real-Enzyklopädie für die gebildeten Stände von 1846



Anfangs der 70er bei Paulaner in München:
In der Großmälzerei von Paulaner (München) hatte zum Beispiel Anfangs der 70er Jahre eine Jahreskapazität von 25.000 t. Gerste. Die Gerste keimte 7 Tage lang in 10 großen Kästen, wobei der natürliche Wachstumsvorgang bereits damals unter künstlichen Bedingungen gesteuert wurde.



Die Malzherstellung:
  1. Das Weichen der Gerste:
    Die Gerste wird zunächst geputzt und dann nach der Größe sortiert, gewogen um dann in gemauerten, oder anderen Behältern ca. 3 Tage in klarem kalten oder warmen Wasser eingeweicht wird und das Wasser dabei öfters erneuert wird.

    Anmerkung: Perfekt eingeweichte Gerste enthält 45% Wasser und die nötige Feuchtigkeit und Wärme wie sie auch in der Natur vorkommt, wird hier zugeführt.

  2. Keimen der Gerste:
    Auf der sogenannten Tenne oder der Kastenmälzerei wird das Getreide flach aufgeschüttet und mehrmals täglich mit Schaufeln gewendet. Bereits am 2 Tage und besonders am dritten Tage beginnt die Gerste zu Keimen. Wenn sich Würzelchen von 1½ Kornlängen sowie sichtbare äussere Blatt-Triebe von bis zu ¾ Kornlängen nach 7 bis 9 Tagen gebildet haben, ist der Keimprozess beendet.

    Anmerkung: Durch die Keimung wird die Stärke und das Eiweiß abgebaut für die Enzyme verantwortlich sind, die sich durch die Keimung gebildet haben. Diastase baut die Stärke, Peptase das Eiweiß und Lipase die Fette zu Zucker ab. Das Ergebnis dieser Behandlung ist das Grünmalz.

  3. Darren des Grünmalzes:
    Das Grünmals wird auf der Darre jetzt zu Darrmalz getrocknet und geröstet. Dies geschieht in einem Gebäude mit übereinander gebauten Räumen, wobei unten die Heizung eingebaut ist. Über dem Raum mit der Heizung ist der sogenannte Luftmischraum (auch Sau genannt), darüber folgen dann die weiteren Räume, wobei das Grünmals im oberen Raum (in der oberen Darre) ca. 30 cm hoch zum trocknen aufgeschüttet wird. In den unteren Räumen (Darre) erreichen die Räume eine Hitze von 70 bis 110° C steigend wo das Grünmals geröstet wird bis es die erwünschte Färbung für die entsprechenden Biersorten erhält.

    Durch das Darren wird die Keimung gestoppt und dem Malz das Wasser entzogen und dadurch haltbar und lagerfähig.

    Quelle: Josef Dirschl`s handgeschriebene Lehrlingsaufzeichnungen; niedergeschrieben in der Hotelfachschule zu München 1973

Leider habe ich für diese Seite noch keine weiteren Informationen und Bilder und bitte um Mithilfe
Brauchtum - M -
  1. Mabon
  2. Maccaroni
  3. Maccherone
  4. Macis
  5. Madeleine
  6. Madonna
  7. Madonna della Fontana
  8. Mächler
  9. Magazin
  10. Magdalena
  11. Magenbitter
  12. Magenbrot
  13. Maggi
  14. Magier
  15. Mahagoni
  16. Mai, 1 Mai, Maifeiertag
  17. Maiandacht
  18. Maibaum
  19. Maibaumbräuche
  20. Maibaumkraxln
  21. Maibaumstehlen
  22. Maiblume
  23. Maibowle
  24. Maien
  25. Maifest
  26. Mailaufen
  27. Maitrank
  28. Mais
  29. Maistrich
  30. Maitafeln
  31. Maja, Mäa
  32. Majoran
  33. Makkaroni
  34. Makrele
  35. Makronen
  36. Malaga-Eis
  37. Malz
  38. Manchego
  39. Mandarine
  40. Mandelbrot
  41. Mandeln
  42. Mandelstollen
  43. Mandlkalender
  44. Mandoletti
  45. Mandoline
  46. Mandolini
  47. Mango
  48. Mangold
  49. Manifest
  50. Manna
  51. Mantelteilung
  52. Maracuja
  53. Maraschino
  54. Margareta
  55. Margaretentag
  56. Margaretha
  57. Margarine
  58. Maria
  59. Mariä Himmelfahrt
  60. Mariä Empfängnis
  61. Mariä Erwartung
  62. Mariä Geburt
  63. Mariä Heimsuchung
  64. Maria Königin
  65. Maria Lichtmess
  66. Mariä Namen
  67. Mariä Opferung
  68. Mariä sieben Schmerzen
  69. Maria Verkündigung
  70. Maria Vermählung
  71. Marienbildchen
  72. Marienfeste
  73. Mariengroschen
  74. Marienmonat
  75. Mariensingen
  76. Marientaler
  77. Marina



   Postfach  | Impressum  | Haftungsausschluss  | Disclaimer  | Partner
Die Brauchtumsseiten    (http://www.brauchtumsseiten.de)
Copyright © by Josef Dirschl, www.brauchtumsseiten.de    -    info@brauchtumsseiten.de
ALLE RECHTE VORBEHALTEN / ALL RIGHTS RESERVED
Suchmaschinenoptimierung mit Ranking-Hits

Haftungshinweis:
Hiermit distanziere ich mich ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten auf meiner Homepage und mache mir diese Inhalte nicht zu eigen. Diese Erklärung gilt für alle auf dieser Website angebrachten Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.