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Nadelhölzer
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Nadelhölzer - auch Tangelholz, Schwarzholz oder Zapfenbäume

Nadelhölzer bilden eine natürliche Familie und begreifen alle diejenigen Bäume, deren Blätter die Gestalt von Nadeln oder Tangeln haben und deren Frucht entweder in einem holzartigen Zapfen besteht, der unter jeder Schuppe zwei mit Flügeln versehenen Nüsse oder Samenkerne hat, oder deren Frucht mehr oder weniger beerenartig ist. (Beerenzapfen), wie beim Wacholder, Eibenbaum u.s.w. Die Blätter der Nadelhölzer sind mit wenigen Ausnahmen immer grün, fallen aber auch, z. B. beim Lärchenbaume, jährlich im Herbste, wie bei anderen Bäumen ab. Die männlichen und weiblichen Blüten sind getrennt und zwar so, daß sie entweder auf verschiedenen Bäumen oder an verschiedenen Stellen eines Baumes sich finden. man teilt die Nadelhölzer in

  1. tannenartige, welche holzartige Zapfen tragen und zu denen Kiefer, Fichte, Tanne, Lärche u.s.w. gehören;
  2. cypressenartige, wohin der Lebensbaum, der Wacholder, die Cypresse u.s.w. zu rechnen sind und
  3. taxusartige
Verbreitet sind die Nadelhölzer über alle Weltteile, Afrika ausgenommen, und am häufigsten in der nördlichen gemäßigten Zone. Die tannenartigen wachsen meist gesellig, bilden große Wälder, geben daher ganzen Ländern eine sehr eigentümlichePhysiognomie und sind von großer Wichtigkeit wegen ihres schnellwachsenden, leichten Holzes, ihres Harzgehaltes und mancher anderer technischer, ökonomischer und medizinischer Beziehung sehr schätzbaren Eigenschaften.

Quelle: Real Encyklopädie für die gebildeten Stände von 1846

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