Suchbegriff(e) eingeben:
Benutzerdefinierte Suche


Brauchtum im Jahresverlauf oder von A - Z
Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember
A B C
D E F
G H I
J K L
M N O
P Q R
S T U
V W X
Y Z
Neu  Veranstaltungskalender


468x60

Infos hinzufügen  |  Druck Version  |  PDF Version  |  Buchtips  |  Zurück
Translate this page into English Translate this page into English   |   Traduction française de cette page Pressure Version

Nuß - Nüsse - Walnuß
Copyright © by www.brauchtumsseiten.de

Nüsse - welsche Nuß oder walnuß, franz. noix; engl. walnut; lat. Nux Juglandis   —  die Haselnuß, lat. Corylus Avellana

Die Nuß ist im gewöhnlichen Sprachgebrauch die Bezeichnung aller Früchte mit harter, nicht von selbst aufspringender Schale; in der Botanik der jenigen Schließfrüchte, deren ganzes Pericarpium trocken und hart ist, wodurch sie sich nur von den mit mehr lederartiger Schale versehenen Achenien unterscheiden wie zum Beispiel die Kokosnuß, oder die Paranuß.

Die bedeutet: keine Nüsse sind im botanischem Sinne die Musaktnuss, Cashewnuss, Paranuss, Kokosnuss, Pistazie, Pekanuss, Erdmandel etc.   —   Als Nüsse gelten botanisch gesehen z. B. die Walnuß, Haselnuß, Maroni oder Edelkastanie, Macadamianuss und die Buchecker.

Die Nuß enthält fast immer nur einen einzigen Samen, der in der harten Umhüllung nur einer dünnen, häutigen Samenschale bedarfund mit jener auch von der Pflanze sich trennt und von ihr umgeben bleibt bis zur Keimung, wobei die Schale der Nuß von den Keimteilen durchbrochen und geöffnet wird.

Die Frucht des Walnußbaumes, lat. Nux Juglandis regia, eines schönene, aus Persien und Kleinasien stammenden Baumes, der im mittleren und südlichem Europa angebaut wird.

Die Blätter des Walnußbaumes sind wechselständig , unpaarig gefiedert, sehr groß, glänzend grün und zeigen beim Reiben einen eigentümlichen, angenehm gewürzhaften Geruch; sie sind von bitterem, herben Geschmack, werden zu Beginn des Sommers gesammelt und entweder zu Extrakt verarbeitet oder getrocknet und zu Aufgüssen und Syrup gegen Hautübel, Ausschläge und dergl. verwendet.

Die weiblichen Blüten des Baumes entwickeln eine ovale, im Zustande der Reife etwa 4 - 5 Zentimeter lange Steinfrucht, welche von einer fleischigen, glatten, grünen, mit helleren Punkten besäten Fruchtschale umgeben ist; sie umschließt die sehr harte, narbige, zweiklappige Steinschale, in welcher der unregelmäßig ausgebuchtete wellenförmige, vierlappig, ölreiche und wohlschmeckende, mit einem gelblichen, bitteren Häutchen überzogene Kern liegt.

Die Reife der Frucht erkennt man an dem Aufspringen der äußeren Schale bei einzelnen Nüssen, besonders nach einem Regen, und dieses Stadium tritt gewöhnlich zu Ende September oder Anfang Oktober ein, jedoch werden auch schon im Juli einige unreife Nüsse gesammelt, die man zum Einmachen, zur Bereitung von Nußlikör etc verwendet.

Aus den reifen Nüssen preßt man ein süßes, fettes, aber nicht sehr haltbares Öl.

Sonst genießt man sie meistens roh, oft mit Äpfeln zusammen, aber auch zu Mehlspeisen, Torten, Cremes, Eis und andere Backwerk werden sie gerne verwendet.

Es gibt verschiedene Arten von Walnüßen, unter denen die gemeine runde und die gemeine längliche Walnuß, die Riesenwalnuß, die dünnschalige große Pferdewalnuß, die Blutwalnuß und die Steinwalnuß die bekanntesten sind.

Quellen:
- aus einem alten Küchenlexikon von 1886
- Real Encyklopädie von 1846
- Encyklopädie des allgemeinen Wissen von 1877
- und weitere

Jetzt Neu:
Veranstaltungskalender
für Brauchtum und Tradition

Terminvorschau