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Wacholder
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Wacholder oder Waßholder, franz. genèvrier, engl. juniper tree, lat. Juniperus communis.

Der Wacholder ist ein den Nadeölhölzern angehörender, fast in ganz Europa aber ganz besonders in Deutschland vorkommender, in Wäldern, Heidegegenden aber am liebsten auf ziemlich kahlen Bergen wachsender Strauch, der sehr langsam wächst und seine Wurzeln stark auf der Oberfläche des Bodens ausbreitet, in günstigen, südlichen lagen aber auch baumartig wird.

Er blüht im April und Mai, bringt aber seine Früchte, die Wacholderbeeren, erst im folgenden Jahre zur Reife; im ersten Jahr bleiben die Beeren grün und ziemlich klein, im zweiten Jahr werden sie zu erbsengroßen , schwarzen, blau bereiften, fast kugelrunden Beeren, deren harte Fruchtschale ein bräunlich grünes Mark und drei Samenkörner umschließt.

Sie haben einen harzigen, bitterlichsüßen Geschmack und einen starken, balsamischen, besonders beim Verbrennen auf glühenden Kohlen hervortretenden Geruch, werden in großen Massen gesammelt und getrocknet und finden eine sehr reichhaltige, verschiedene Anwendung.

So benutzt man sie in der Medizin äußerlich zu Umschlägen und Bädern, bereitet Wacholder-Spiritus und Salbe zu Einreibungen davon und wendet sie auch vielfach als innerliches, schweiß- und harntreibendes Mitel an; in der Küche dienen sie als Würze an Wildpret und anderes Fleisch, im Haushalt zum Räuchern in Krankenzimmern.

Außerdem bereitet man in Holland den berühmten Genever oder Wacholderbranntwein, in England Gin daraus, ebenso Wacholder-Likör, Wacholder-Essig, Wacholder-Wein, Wacholder-Wasser, Syrup, ätherisches Öl und benutzt die Beeren auch hier und da als Zusatz zum Bier. Das Holz des Strauches, namentlich das Wurzelholz, besitzt einen eigentümlich aromatischen Geruch, der namentlich beim Verbrennen hervortritt, weshalb man Wacholderholz und Reisig sehr gern zum Räuchern von Fleischwaren anwendet; man gewinnt auch einen Teer und ein in der Tierarzneikunde gebrauchtes ätherisches Öl daraus.

Quelle: Universal-Lexikon der Kochkunst - Dritte, verbesserte Auflage, 2 Band von 1886


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