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Weihwasser
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Weihwasser -

In der katholischen Kirche ist es eine uralte Gewohnheit, Wasser zu segnen und mit dem gesegneten Wasser sowohl die Gläubigen, als auch andere Sachen zu besprengen. Der Prister bittet bei der Weihe des Wassers Gott, er möchte denjenigen, welche sich dieses Wassers mit reuvollem Herzen und wahrem Glauben bedienen, von allem Übel der Seele und des Leibes befreien.

Über das Wasser selbst macht er oft das Kreuzzeichen, weil Jesus der Gekreuzigte die Quelle alles Segens und aller Gnade ist. Er vermischt das Wasser mit geweihtem Salz, damit, gleichwie das Salz vor der Fäulnis bewahrt, eben so das Wasser durch die Kraft Gottes uns vor allen Übeln behüte.

Schon der Prophet Elisäus machte schädliches Wasser durch das Salz heilsam. Man pflegte in den ersten Jahrhunderten, beim Eintritt in die Kirche, sich mit Weihwasser zu besprengen und Gott um die Reinigung zu bitten, damit man mit reinem Herzen ihn in seinem heiligen Tempel anbeten könne.
Tu auch du dies und dabei:
Reinige mich, o Herr! damit ich mit reinem Herzen vor dir erscheine.

Und weil wir dem dreieinigen Gott bei der heil. Taufe versprochen haben, ein nach der Lehre Jesus gerichtetes, heiliges Leben zu führen, so hat die Kirche zur Erinnerung daran von den ältesten Zeiten her einen sehr zweckmäßigen Gebrauch eingeführt. Die Kirche ließ früher mit diesem gesegneten Wasser alle Sonntage das Volk besprengen. Dies sollte für uns die Bedeutung haben, daß wir vor Gott bei dem heiligsten Opfer mit der Reinigkeit und Unschuld, die wir bei der heiligen Taufe erhalten und angelobt haben, erscheinen soll. Hätten wir aber unsere Unschuld mit Sünden bemakelt, so soll uns diese Besprengung die Bußtränen bedeuten, durch die wir unsere Sünden abwaschen sollen.

Dies gibt auch der Prister durch die Gebete zu verstehen, welche er während des Besprengens spricht: Asperges u.s.w.; „Besprenge mich mit Ysop, daß ich rein werde;” u.s.w. „Erbarme dich meiner, o Gott! nach deiner großen Barmherzigkeit und nach der Fülle deiner Erbarmnis tilge meine Missetat.”

Da bereue von Herzen deine Sünden, bitte Gott um Vergebung dieser Sünden und nimm dir Besserung vor. Die Besprengung mit Weihwasser geschieht an Sonntagen mit Feierlichkeit, weil wir diesen Tag zum Andenken der Auferstehung Jesus feiern, mit dem auch wir bei der heil Taufe zu einem neuen Leben auferstanden sind. Zur ödterlichen Zeit wird anstatt des Asperges das Bidiaquam mit Alleluja gesungen. Unsere heilige Kirche setzt nämlich voraus, wir haben uns in der Fastenzeit so aufrichtig bekehrt, daß wir uns vielmehr über unsere geistliche Auferstehung zu erfreuen, als durch die Buße zu betrübende Ursache haben.

Quelle:

  • Leben und Taten der Heiligen - Eine Legenden-Sammlung für das christkatholische Volk von Michael Sitzel 1841
    Neu überarbeitet und digitalisiert von www.heiligenlegenden.de (2008)
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