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Dreikönig - Festtag
In der Eifel ist der Dreikönigstag brauchtumsmäßig stark verankert. Die Sternsinger ziehen durch Stadt und Land und die Familien bereiten den Abschied vom Weihnachtsfest vor. Vielerorts gab es bis vor wenigen Jahren noch Familienfeste, letzte häusliche Feiern und ein kleines Fest.
Der 6. Januar führt gleich zu zwei Namen im Kalender, nämlich Epiphanias und Dreikönigstag. In vielen Familien wird der Christbaum zum letzten Mal angezündet und anschließend geplündert.
Mit dem Dreikönigstag gehen die Zwölf Nächte zu Ende, man schreibt mit Kreide die Buchstaben C+M+B an die Haustür und hofft, damit wieder für ein Jahr alles Übel fernhalten zu können. Caspar, Melchior und Balthasar, die drei Weisen aus dem Morgenland, liefern den Hintergrund des Brauchs.
Der Dreikönigstag war - ähnlich wie die Osternacht - früher ein traditioneller Tauftag. Im Gedenken an die Taufe findet daher die Dreikönigswasserweihe statt. Mit dem geweihten Wasser, das meist einige Tage lang in der Kirche abgeholt werden kann, werden die Häuser und Wohnungen gesegnet. Geweiht werden Salz, Weihrauch und Kreide. Salz, weil es schal gewordenes Wasser wieder lebendig macht, Weihrauch als Zeichen des Gebetes, das zu Gott aufsteigt, und die Kreide für den Haussegen. Sie schreiben dann die drei Buchstaben "C+M+B" und die Jahreszahl mit Kreide an die Haustüren. Längst weiß natürlich jeder, dass die Buchstaben für den lateinischen Segensspruch "Christus Mansionem Benedicat" stehen - Christus segne dieses Haus.
Mit freundlicher Unterstützung von Joachim Schröder
Titel: Dreikönig - Festtag
Autor: Joachim Schröder
Copyright: © by Joachim Schröder
gepostet von Joachim Schröder am:
Date: 06.01.2010 21:02
Internet: www.joachim-schroeder.com
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