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Bayrische Pavesen oder Bovesen
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Bavesen mit Zwetschgen

Sechs Milchbrote vom vorigen Tage werden abgerieben, jedes in vier bis 5 Scheiben geschnitten, auf eine Scheibe ein Löffel voll eingekochte Zwetschgenmarmelade gestrichen und mit der anderen scheibe zugedeckt, und damit fortgefahren, bis alles Brot bestrichen ist; dann taucht man sie in kalte Milch ein, legt sie auf eine Platte, läßt sie eine Viertelstunde szehen, verrührt zwei kleine Löffel Mehl mit sechs Eiern gut (Das Mehl verhindert die vielen Fäden beim Backen), wendet die Bavesen darin um, bäckt sie aus heißem Schmalz hellbraun und gibt sie warm mit Zucker bestreut zu Tische.

Quelle:
Marie Schandries berühmtes Regensburger Kochbuch, gänzlich umgearbeitet und heraus gegeben von Auguste Eser, geb. Coppenrath, Regensburg 1909


Bavesen oder Bovesen, bayrische

Fünf bis sechs altbackene Mundbrötchen, von denen man die Rinde abgerieben hat, werden in ½ Zentimeter dicke Scheiben zerschnitten, je zwei und zwei übereinander gelegt und einstweilen beiseite gestellt; Hierauf wäscht man 1 Kg gebackene Pflaumen, kocht sie mit etwas wasser, zucker, einem Stück Zimt und etwas Zitronenschale sehr weichund schüttet sie zum Abtropfen auf ein Sieb. Sobald sie ausgekühlt sind, kernt man sie aus, hackt sie mit dem Wiegemesser, mioscht noch etwas gestoßenen Zucker und aberiebene Zitronenschale hinzu und ebenso den kurz eingekochte Saft, bestreicht die Mundschnitten auf einer Seite damit, legt immer zwei davon übereinander auf eine flache Schüssel, gießt ein wenig kalte Milch darüber und läßt sie eine Zeitlang damit durchziehen. Kurz vor dem Anrichten taucht man sie in geschlagene Eier, wendet sie in geriebenr semmel, bäckt sie in heißem Schmalz azf beiden Seiten hellbraun, bestreut sie mit Zucker und Zimt und richtet sie an.

Quelle:
Universal Lexikon der Kochkunst, Dritte verbesserte Auflage, 2 Band von 1886


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