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Das Aperschnalzen ist ein ursprünglich heidnischer Brauch, der vor allem im salzburgisch-bayerischen Rupertiwinkel, im angrenzenden Flachau, sowie in Nord- und Südtirol anzutreffen ist. Zweck war es früher, durch den Lärm der "Goaßln" (Peitschen) den Winter mit seiner Kälte zu vertreiben.
Mit dem Aperschnalzen (aper, althochdeutsch apir = offen, vom Schnee unbedeckt) sollte die kalte Jahreszeit vertrieben werden und die guten Geister also der Frühling und die Sonne sollten geweckt werden, damit es im Jahresverlauf eine gute und reichhaltige Ernte auf den Feldern gibt.
Später hat sich auch hierbei ein Wettkampfgedanke breitgemacht. Heutzutage findet jedes Jahr im Rupertigau ein großes Preisschnalzen statt.
Weitere Informationen:
http://www.schnalzen.de/
Termin für 2009: 56. Rupertigau-Preisschnalzen in Perach/Ainring am 15. Februar
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