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Das Baumwecken ist in Bayern der Pfalz und auch im Pustertal bekannt gewesen.
Beim Baumwecken laufen Kinder von Baum zu Baum,
und klopfen mit Stöcken gegen den Stamm.
Hat man den Brauch in der Heiligen Nacht (24. Dezember) ausgeübt,
wurden die Bäume auch zusätzlich mit Stroh umwickelt und begossen.
Bei diesem Brauch erhoffte man sich jedoch immer,
dass der Baum bald erwache und blühe und viele Früchte bringe.
Der Brauch wurde je nach Region zu völlig unterschiedlichen Zeiten ausgeübt.
In der Pfalz soll der Brauch am Karsamstag von Kindern durchgeführt worden sein ,
während die Glocken nach ihrer Rückkunft von der Weihe in Rom beim Gloria wieder
zum ersten Male geläutet wurden.
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