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Josefsverehrung
Von der Verehrung des heiligen Joseph
Josefsverehrung -

Von der Verehrung des heiligen Joseph
Besonders aus drei Ursachen, schreibt der heilige Alphons Liguori, soll jeder katholische Christ den heiligen Joseph verehren und um seine Fürbitte anrufen.
  • Erstens:
    weil Jesus ihn nicht nur wie ein Freund, sondern weil er ihn wie seinen Vater liebt; weshalb denn auch seine Fürsprache weit mächtiger ist, als die eines anderen Heiligen.
  • Zweitens,
    weil der heilige Joseph besondere Macht gegen die bösen Geister, die uns in der Todesstunde anfechten, erlangt hat. Da Joseph unsern Heiland von den Nachstellungen des Herodes befreite, so hat Gott ihm die Macht erteilt, die Sterbenden vor den Angriffen des Teufels zu schützen.
  • Drittens
    hat der Beistand, den Jesus und Maria dem heiligen Joseph in der Sterbstunde leisteten, ihm das Recht erlangt, auch seinen treuen Dienern einen heiligen, sanften Tod zu verschaffen. -
Um eine glückselige Sterbestunde ist es etwas Großes und Wichtiges; vom letzten Augenblicke des Lebens hängt ja die ganze glückselige oder unglückselige Ewigkeit ab. „Wohin der Baum fällt, da bleibt er liegen,” sagt die heilige Schrift, das heißt, in welchem Zustande der Mensch stirbt, in dem bleibt er in alle Ewigkeit. Stirbst du im Stande der Gnade Gottes, ist dein Geist in der Sterbestunde ganz auf Gott gerichtet, ist dein Wille von Gott abgewendet und auf die Welt und die Sünde gerichtet, dann stirbst du in der Sünde, in der Ungnade, als ein Feind Gottes und dein Loos wird die Hölle sein. Deshalb wendet denn auch der Teufel, da er weiß, daß er keine Zeit mehr zu verlieren hat, alle List und Gewalt an, um den Willen des Sterbenden von Gott wegzuwenden oder nicht zuzulassen, daß der arme Sünder, der sich bekehren will, sich mit vollem Vertrauen zu Gott wende; er sucht den Sterbenden entweder zum Hochmut und falschen Vertrauen auf sich zu verführen oder ihn in Verzweiflung zu stürzen. In dieser Gefahr bedarf der Sterbende einer mächtigen Hilfe, und einer der besten Beiständer in diesem Kampfe ist nun der heilige Joseph. Wende dich also alle Tage, christliche Seele, im Gebete zu ihm und bitte ihn um seinen Beistand in deiner Todesstunde, du wirst ihn gewiß nicht vergeblich anrufen. Aber auch in anderen Anliegen sollst du zu diesem großen Heiligen deine Zuflucht nehmen. Die heilige Theresia, welche eine besondere Andacht zum heiligen Joseph hatte und dies Andacht überall verbreitete, sagt:
Ich erinnere mich nicht, daß ich den heiligen Joseph um etwas gebeten habe, das er mir nicht gewährt hätte.
Es scheint, Gott habe andern Heiligen die Gnade erteilt, daß sie denen, welche sie um ihre Fürbitte anrufen, in einer besonderen Not zu Hilfe kommen; aber von diesem glorwürdigen Heiligen habe ich die Erfahrung gemacht, daß er in aller Not bei steht. Der Herr scheint dadurch andeuten zu wollen, daß, gleich wie er ihm auf Erden unterthänig war, er auch im Himmel Alles tue, was der heilige Joseph von ihm verlangt. Ich rate daher, daß Jedermann eine große Andacht zu diesem Heiligen habe, weil er so viel Gutes bei Gott erlangen kann. - So befolge denn auch du, christliche Seele, den Rat der heiligen Theresia und ehre ganz besonders diesen Heiligen; aber nicht blos ehren sollst du ihn, sondern ganz vorzüglich seine heiligen Tugenden, nämlich seine große Nächstenliebe, seine Keuschheit, seine Zurückgezogenheit, seine Ergebung in Gottes Willen, seinen Gehorsam, seine Arbeitsamkeit, nachahmen. Zu dem Ende bete alle Tage ein bestimmtes Gebet zum heiligen Joseph, und sei es auch nur ein Vater unser und Ave, und mache dir täglich des Tages hindurch zu üben; auf solche Weise wirst du dann gut leben und mit dem Beistande des heiligen Joseph gut sterben.

Gebet zum Heiligen Joseph
O Gott, der du durch deine unaussprechliche Vorsehung den heiligen Joseph zum Bräutigam deiner heiligen Gebärerin zu erwählen dich gewürdigt hast; wir bitten dich, verleihe, daß wir ihn, den wir auf Erden als unsern Beschützer verehren, im Himmel zum Fürsprecher haben. Der du lebst und regierst in Ewigkeit. Amen

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