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Bauernregeln und Wetterregeln zum Johannistag
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Allgemeines über Bauernregeln:
Eine Bauernregel ist eine überlieferte, auf regionaler Erfahrung beruhende, einfache Wetterregel.

Von zentraler Bedeutung als Lostag ist der Johannistag für die Landwirtschaft, Obstbauern und das Wetter. Mit dem Johannistag stehen eine ganze Reihe von Wetter- und Bauernregeln im engen Zusammenhang.

  1. Wenn die Johanniswürmchen schön leuchten und glänzen,
    kommt`s Wetter zu Lust und im Frieden zu tänzen:
    verbirgt sich das Tierchen bis Johanni (24.Juni) und weiter,
    wird`s Wetter einstweilen nicht warm und nicht heiter.

  2. Vor dem Johannistag
    man Gerst und Hafer nicht loben mag.

  3. Wenn Johannes (24.Juni) ist geboren
    gehen die langen Tag verloren

  4. Wenn die Johanniswürmer glänzen,
    darfst Du richten Deine Sensen.

  5. Wenn die Nacht zu längen beginnt,
    dann die Hitze am meisten zunimmt

  6. Vor Johanni(24. Juni) bitt`um Regen,
    nachher kommt er ungelegen

  7. Regnet`s am Johannistag (24.Juni),
    so regnets noch vierzehn Tag.

  8. Kirschen rot, Spargel tot!
    (Die Spargelsaison endet am 24. Juni, dem Johannistag)

  9. Das Jahr das nimmt ein gutes End'
    wenn das Johannisfeuer brennt

  10. Wenn der Johannes ist geboren
    dann gehen die langen Tage verloren
    denn ab der Zeit von St. Johann
    da läuft die Sonn' winteran

  11. An Johanni trocken und warm,
    das macht keinen Bauern arm.

  12. Bis an Johannis wird gepflanzt
    ein Datum, das du dir merken kannst

  13. Wenn bis Johanni kein Regen fällt,
    ist's um den Rebstock gut bestellt

  14. Wie das Wetter zu Johanni war,
    so bleibt es viele Tage gar.

  15. Regnet's an Johanni in das Faß,
    wird oft die Erntezeit auch naß.

  16. St. Johannis Regengüsse verderben uns die besten Nüsse

  17. Am Johannismorgen steht jeder Hafer noch in Sorgen,
    doch ist die Gerste nicht verdorben.

  18. Tropft's an Johannis in das Faß,
    wird auch die Rebenernte naß

  19. Viel Regen am Johannistag
    nasse Ernten man erwarten mag

  20. Vor Johanni kann das Land erweichen
    nachher reicht's, wenn alte Weiber kreischen

  21. Rebenwuchs und Wein
    gräbt der Johannisregen ein

  22. Vor dem Johannistag, man Gerst' und Hafer nicht loben mag

  23. Am St. Johannis Abend leg',
    die Zwiebeln in ihr kühles Beet.

  24. Am Johannistag man keine Gerste loben mag

  25. Johannisregen mit Dampf und Qualm,
    der schlägt das Korn vom Haferhalm.

  26. Erst nach dem Tag von St. Johann,
    der Bauer sein Korn loben kann

  27. Nach der Sonnenwend' gib acht,
    da wächst das Getreide auch in der Nacht.

  28. Bienen, die vor Johanni schwärmen,
    die tun des Imkers Herz erwärmen.

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