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Kreuz
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Kreuz -

Das Kreuz als Bild und graphisches Zeichen, heißt in der Schulsprache crux exemplata, im Gegensatze zu dem wirklichen Kreuze, an welchem Christus starb (crux realis) und zu dem Kreuzzeichen (s.d.A.) als wunderbarer Erscheinung (capparitio crucis) oder als segnendes Zeichen im Privat- liturgischen Gebrauche (signum crucis und crux usualis). Mit dem Bilde des Erlösers heißt die crux exemplata — imago crucifixi, das Crucifix, ohne jenes das einfache (nachte) Kreuz. es fällt nach seiner äußeren Erscheinung dem Gebiete der zeichnenden und bildenden Künfte, namentlich der Plastik, Malerei, Graphik, Architektur u. f. w., ja selbst den analogen Wissenschaften der Diplomatik, Heraldik und Numismatik anheim.

Das Allgemein Geschichtliche und Apostolische über die Bedeutung des Kreuzes als Bild und Symbol mit Hinweisung auf dessen ursprüngliche und figürliche Bezeichnung in der Bibelsprache, ferner über das hohe Altertum sowohl der Kreuzbilder als des graphischen und segnenden Kreuzzeichens, über das häufige Vorkommen beider in und außer der Kirche, endlich über die üblichsten Formen des zusammengesetzten Kreuzes (crux compacta) im Gegensatze zu dem einfachen Kreuzpfahl (lignum oder crux simplex), an den Märtyrer entweder bloß angeheftet (affixio) oder der ihm von unten auf durch den Leib gestoßen wurde als eines Marterwerkzeuges (X=crux decussata, T= crux commissa, †=crux immissa) und des Kreuzes als Bild und Symbol (z.B. + = das griechische Kreuz) findet sich, inwiefern es in eine Encyklopädie der katholischen Wissenschaften gehört, teils unter den aufgezählten Schlagwörtern als selbstständigen, teils unter verwandten Artikeln, z. B. Altäre, bei den Christen, Altareinweihung, Altarschmuck, Andreas d. Ap., Baukunst, christliche, Bilder in den Kirchen, Bischof, Bittgänge, Christusbilder, Cruzifix, Erzbischof, Feldkreuze, Grab, das christliche, Gottesurteile, Kirche als Gebäude, Kirchhof, Kirchweihe, Legatus, Papst, Patriarch, Ritterorden u. f. w. — Ausführlicheres und ganz Spezielles namentlich in geschichtlicher und liturgischer Beziehung über das Kreuz Christi nach seiner dreifachen Bedeutung:

  1. als Kreuz Christi (über dessen Form, Höhe, Holz, Nägel, tabula sappeddanea, ferner über dessen titulus in der collateralen oder senkrechten Ordnung aus der griechischen Volks-, lateinischen Reichs- und hebräischen Tempelsprache, über die Schimpflichkeit des Kreuztodes, über die grausam ersonnenen Verschärfungen der Kreuzesstrafe u. f. w.,
  2. als einfaches Kreuz- und Kruzifixbild,
  3. als liturgisches oder selbst segnendes Zeichen findet sich besonders bei Jac Gretser, S. J. de sancta cruce Tom. III. fol. Ingolsad. 1608 (ed.3), 1616. Ratisbonae 1734 (die ersten drei Bände seiner sämmtlichen Werke).

Quelle: Kirchenlexikon oder Encyklopädie der katholischen Theologie und ihre Hilfswissenschaften von 1848
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