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Der heilige Kreuzweg
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Kreuzweg -

Der Heiland wurde im Richthaus des Pilatus zum Tode verurteilt."Die Juden nahmen also Jesus und führten ihn hinaus. Er trug selbst sein Kreuz und ging hinaus an den Ort, der Schädelstätte heißt, auf hebräisch Golgatha. Dort kreuzigten Sie ihn." Joh.19, 17-18

Diesen Weg von ungefähr 1000 Metern sind schon die Christen der Urgemeinde in Jerusalem in andächtiger Erinnerung gegangen, später dann die Jerusalem-Pilger. Seit der Zeit der Kreuzzüge teilt man den Kreuzweg in Stationen ein.

"Der Kreuzweg ist ein Stück Evangelium , in die Sprache volkstümlicher Andacht übersetzt." (Kardinal Faulhaber)

Von der 14 Stationen sind 8 unmittelbar aus dem Evangelium übernommen.
(die 1., 5., 8., 10., 11., 12., 13. und 14. Station), die übrigen sind durch uralte christliche Überlieferung verbürgt.

Etwa im 15. Jahrhundert hat man auch im Abendland auf "Calvarienbergen" die Kreuzigung Christi dargestellt und auf dem Weg dorthin Bilder mit den Leidensstationen errichtet.
Später wurden die Kreuzwegbilder in die Kirchen hineingenommen - anfangs nur in die Franziskanerkirchen. Dann aber in die meisten Seelsorgskirchen.

Eigentlich sollte man bei der Kreuzwegandacht von Bild zu Bild gehen, doch kann auch das Aufstehen und Niederknien den Umgang versinnbilden.

Alle Gläubigen können einen vollkommenen Ablaß gewinnen, so oft sie für sich alleinoder mit anderen zusammen reumütigen Herzens den Kreuzweg beten.

Eienen zweiten vollkommenen Ablaß können Sie gewinnen wenn Sie am gleichen Tag zur heiligen Kommunion gehen und die Kreuzwegandacht beten.
Sollten die Abläße gewonnen werden, muss der Kreuzweg kirchlich errichtet und geweiht sein. Kranken sind die selben Ablässse gewährt, wenn Sie ein kleines, besonders geweihtes Stationskreuz in Händen halten.

Die Kreuzwegandacht wird - v. a. in katholischen Kirchen - in der 40-tägigen Passionszeit abgehalten, besonders feierlich jedoch am Karfreitag. In Jerusalem feierte man schon im 3. Jahrhundert die ganze Heilige Woche, indem man den Weg Jesu nachging. Vorläufer der heutigen Kreuzwegandachten sind seit dem 14. Jahrhundert bekannt. Noch 1590 gab es dabei 12 Stationen, 1625 fügte der spanische Franziskaner == Antonius Daza die 2 restlichen hinzu, so dass heute folgende 14 Stationen üblich sind:

Mitte des 18. Jahrhunderts erstellte der Franziskaner Leonhard von Porto Maurizio eine Anleitung zum Beten des Kreuzweg es, welche bis heute katholische Norm ist. Um 1700 wurden dann auch die Kirchenwände mit Kreuzwegbildern behängt, dazu entstanden Wallfahrtswege und Wallfahrtskirchen.



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