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Heilig Abend, 24. Dezember - die ersten Menschen Adam und Eva
Nicht ohne tiefe Bedeutung feiert die heilige katholische Kirche den Gedächtnistag der ersten Menschen am Vorabende des Christtages. -
Adam und Eva haben die Sünde in die Welt gebracht, Christus, der zweite Adam, hat sie wieder hinweggenommen; Adam ist der Stammvater des durch die Sünde verderbten Menschengeschlechtes, Christus, der zweite Adam, ist der Stammvater des in seinem Blute gereinigten und geheiligten Geschlechtes.
Adam und Eva haben uns durch ihre Sünde den Himmel verschlossen. Christus hat ihn uns wieder geöffnet.
(Auszug aus Legende der Heiligen von 1863)
Der Heilige Abend ist also kein Feiertag: Der Geburtstag Christus wurde im 4. Jh. auf dem 25. Dez. festgelegt
Die katholische Kirche hat traditionell mit Tagesbeginn um 0 Uhr am 25. Dezember die
Geburt Christi gefeiert, da er ja in der Nacht geboren sei (Lukasevangelium 2, 8).
Auf diesen Vespergottesdienst haben sich die Gläubigen vorbereitet, um diese Vorbereitungen
herum hat sich ein immer reicheres Brauchtum entwickelt.
Die Gottesdienste in der Christnacht wurden teilweise inzwischen zeitlich vorverlegt,
auch in der Evangelischen Kirche hat sich der Brauch, am Vorabend von Weihnachten
Gottesdienste zu feiern, immer mehr eingebürgert.
So entstand die heute übliche Form der
Feiern am Heiligen Abend und in der Folge leider eine Entwertung des eigentlichen Festes der
Geburt Christi am 25. Dezember.
Vor allem in katholischen Gegenden verbreitete Bezeichnungen für den Gottesdienst in
der Heiligen Nacht. In neuerer Zeit hat auch die evangelische Kirche neue Formen der
Christmesse gefunden und diese zu einem vor allem auch musikalisch ausgestatteten
Gottesdienst besonderer Art umgeformt.
Eine besondere Empfehlung von www.brauchtumsseiten.de:
Besuchen Sie doch mal das Ökumenische Heiligenlexikon
Es lohnt sich wirklich...
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