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Das war das Gauder Fest 2004...
Gauder Fest 2004
Freitag, 30. April 2004
Am Freitag wurde das Gauder Fest durch den offiziellen Bieranstich von Landeshauptmann Stellvertreter Ferdinand Eberle eröffnet.
Für Lacher sorgte in diesem Jahr die bereits bewährte Gambrinus-Rede. Erstmals wirkte Regisseur und Schauspieler Anders Linder als künstlerischer Leiter unterstützend mit und brachte neben den beiden Protagonisten Viktor Haid alias „Herr Reindl“ und Franz Eberharter von der Kabarettgruppe „Lachgas“ bekannte Sänger und Volksschauspieler aus dem Zillertal auf die Bühne.
SAMSTAG, 1. Mai 2004
Auch heuer fand wieder der traditionelle Ranggler-Wettbewerb am Gauder Samstag statt. 128 Ranggler, davon 58 in der Jugendklasse, kämpften um den begehrtesten Titel, dem "Gauder Hogmoar", den sich zum zweiten Mal in Folge der Salzburger Ranggler Günther Schaupper sicherte.
Heuer wurde die alpenländische Volkskultur durch den „Tag der Trachtler-Jugend“ noch stärker in den Vordergrund gestellt. Mehr als 400 Kinder im Alter von sechs bis vierzehn Jahren zeigten bei dem vom Unterinntaler Trachtenverband organisierten Jugend-Tag ihr Können und tanzten traditionelle Volkstänze und bekannte „Plattler“.
Großer Andrang herrschte auch beim Handwerker- und Bauernmarkt, der bereits zum zweiten Mal veranstaltet wurde.
SONNTAG, 2. Mai 2004
Der große Festumzug am Sonntag war auch heuer wieder absoluter Höhepunkt des Zillertaler Gauder Festes: Mehr als 2.900 Teilnehmer lockten Tausende von Besuchern nach Zell am Ziller. Neben der traditionellen Vorgruppe mit Gambrinuswagen, Grasausläutern, Festwägen der Brauerei Zillertal Bier begeisterten vor allem die historische Postkutsche sowie der Zillertal Bier Hopfenwagen.
Die größte Trachtenabordnung mit beachtlichen 1.000 Teilnehmern stellte in diesem Jahr der Unterinntaler Trachtenverband dar. An diesem Wochenende fand auch das 3-Täler-Treffen „Ahrntal, Taufertal und Zillertal“ statt und fand seinen Höhepunkt mit der von Bischof Dr. Manfred Scheuer zelebrierten Feldmesse am Gauder-Sonntag. Die mehr als 800 Teilnehmer aus Südtirol bildeten einen weiteren Höhepunkt des Festzuges.
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