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Bauernregeln für den Monat März
Copyright © by www.brauchtumsseiten.de

Allgemeines über Bauernregeln:
Eine Bauernregel ist eine überlieferte, auf regionaler Erfahrung beruhende, einfache Wetterregel.

Bauernregel für den März:

  1. So, wie der 1 März, so der Frühling;
    So, wie der 2. März, so der Sommer;
    So, wie der 3. März, so der Herbst.
  2. Donnert`s, wenn der Mond im Widder ist,
    so wird großer Schrecken und Furcht in den Leuten im Lande überfallen
    (Züricher Handschrift 1692)
  3. Der März muß zwölf gute Tage haben
  4. Der März
    hat Gift im Sterz
  5. Ein Märzenmonat
    kein Tag wie den andern hat.
  6. Soviel im Märzen Nebel steigen, sich Hundert Tage danach Gewitter zeigen.
  7. Zu Anfang und End
    der März sein Gift send
  8. Märzenregen
    geht dürrem Sommer entgegen
  9. Der März soll wie ein Wolf kommen
    und wie ein Lamm gehen
  10. Im März viel Regen
    im Sommer wenig Segen
  11. Das Lösegelf für einen König
    ist für eine Schüssel Märzenschnee zu wenig.
  12. Schnee, der nun im Märzen weht
    abends kommt und geht
  13. Märzenregen zeigen an
    daß große Winde ziehn heran
  14. Mit dem Märzen
    ist nicht zu scherzen
  15. Märzengrün
    ist bald wieder hin
  16. Dem Golde gleich ist Märzenstaub
    er bringt uns Kraut und Gras und Laub
  17. Fürchte nicht den Schnee im März
    darunter schläft ein warmes Herz
  18. Märzenschein
    läßt nichts gedeihn
  19. Märzengras tut nimmer gut
  20. Märzensonne
    kurze Wonne
    1. März - Albinus
  1. Regnet's stark an Albinus
    macht's dem Bauern viel Verdruss.
  2. Sankt Albin im Regen
    kein Erntesegen.
  3. Quand il pleut a la St-Aubin
    il n`y a ni foin, ni paille
  4. Wenn es an St. Albin regnet
    gibt es weder Heu noch Stroh.
    3. März - Kunigunde
  1. Lachende Kunigunde
    die bringt uns frohe Kunde.
  2. Wenn es Kunigunde friert
    man`s noch vierzig Tage spürt.
  3. Wenn es an Kunigunden friert
    der Frost noch 40 Nächte regiert.
  4. Lachende Kunigunde
    bringt frohe Kunde
  5. Kunigund
    macht warm von unt`
  6. Wenn`s donnert an Kunigund
    bleibt das Wetter lange bunt
  7. Wenn es schon donnert um die Kunigund
    treibt es der Winter noch lange bunt.
  8. War Kunigunde tränenschwer
    so bleibt oft die Scheuer leer.
  9. Ist die Kunigunde tränenschwer
    bleiben Scheuer und Fass oft leer.
    6. März - Fridolin
  1. Um den Tag des Fridolin
    da zieht der letzte Winter hin.
  2. Nach Fridolin
    da zieht der Winter hin.
  3. Wenn am Friedolinstag Schnee fällt
    schneit es mindestens noch an 40 Tagen bis zum Lenz
  4. Mit ihren Schafen wieder hin
    so zieh'n die Schäfer an Fridolin.
  5. Nach dem Tag des Fridolein
    da muss der Pflug auf dem Felde sein.
    7. März - Perpetua und Felizitas
  1. Perpetua und Felizitas
    die bringen uns das erste Gras im Märze
    10. März - vierzig Märtyrer, vierzig Ritter
  1. Wie das Wetter auf vierzig Ritter fällt
    es sich noch 7 Wochen hält
  2. 40 Ritter mit Eis und Schnee
    tun dem Ofen noch 40 Tage weh.
  3. Wie das Wetter an vierzig Ritter ist
    bleibt es noch vierzig Tage lang
  4. Die 40 Ritter gar noch mit Eis und Schnee
    die tun den Öfen noch lange weh.
  5. Regen den die Vierzig senden
    wird erst nach 40 Tagen enden.
  6. Friert´s am Märtyrertag recht
    so frierts noch vierzig Nächt.
  7. Wie das Wetter auf 40 Märtyrer fällt
    40 Tage dasselbe anhält.
  8. Wie es an 40 Ritter wittert
    wittert es noch 40 Tage.
    11. März
  1. Bringt Rosamunde Sturm und Wind
    so ist Sybilla (29. April) uns gelind
  2. Sturm und Wind an Rosamunde
    bringen eine gute Kunde
    12. März - Gregor
  1. Wenn am Gregorstag kein Ostwind
    der jeden Tag eine Stunde später weht
    ist ein untätiger Frühling zu erwarten
  2. An Gregor kommt die Schwalbe über des Meeres Port – und an Bartholomäus (24. August) ist sie dann wieder fort.
  3. Gregor kalt
    40 mal Reif und Schnee
  4. Weht um Gregori stark der Wind, noch 40 Tage windig sind.
  5. An Gregori sieht man Schlechtwetter gern
  6. Ist der Gregor kalt
    gibt`s noch einen Monat schlecht Wetter
  7. Der Gregor zeigt dem Bauern an, ob er die Saat jetzt säen kann, denn so, wie sich Gregori stellt, so muss er mit der Saat aufs Feld.
  8. Wenn am Gregortag de Biise gad
    so grad er na 40 Tag
  9. Um den Tag des St. Gregor, da kommen auch die Schwalben vor.
  10. Wenn an Gregori die Geschirrlumpen am Fenster gefrieren,
    so gefrieren sie noch 40 Tage
  11. Gregor zeigt dem Bauern an, dass im Feld er säen kann.
  12. Wenn an Gregori schlechtes Wetter ist,
    so fährt der Fuchs aus der Höhle.
    Ist es aber schön,
    so bleibt er noch 2 Wochen drinne.
  13. Nach dem Tag des Gregorei legt auch die wilde Ent' ihr Ei.
  14. Am Gregorstag
    schwimmt das Eis ins Meer
  15. Gregori schön,
    Fuchs läßt sich seh`n
    Gregori schlecht
    Fuchs bleibt versteckt
    17. März - Gertrudistag
  1. Friert's an St. Gertrud
    währt der Winter noch zwei Wochen.
  2. Sankt Gertraud führt die Kuh zum Kraut
    die Bienen zum Pflug und die Pferde zum Zug.
  3. Sankt Gertrud tut die Erd' von unten auf.
  4. Wer dicke Bohnen und Möhren will essen
    darf St. Gertraud nicht vergessen.
  5. Ist St. Gertraud sonnig
    wird dem Gärtner wonnig.
  6. Gertraud - Sä´s Kraut!
  7. Wenns an Gertrud guxet und schnyet
    bliibts Wätter sibe Wuche lang glych
    (Schweiz)
  8. Gertrud mit der Maus
    treibt die Spinnerinnen raus.
  9. Gertraude nützt dem Gärtner fein
    wenn sie kommt mit Sonnenschein.
  10. Friert's an Gertrud
    der Winter noch 40 Tage nicht ruht
  11. Gertrud setzt Böllen und Chrut
    (Wetzikon 1865)
  12. Wer clarheyt der ougen begehrt,
    uf sant Gertruden tag wurt er gewert:
    der laß am rechten arm zu der median
    so würt er das gantz jar ein clar gesicht han
    (Schweiz 1517,18)
    19. März - Josefstag
  1. Wenns erst einmal Josefi ist,
    so endet auch der Winter gewiss.
  2. Ist es klar am Josephstag,
    spart er uns viel Not und Plag.
  3. Joseph klar,
    gibt ein gutes Honigjahr.
  4. Josephi klar,
    ein gutes Jahr
  5. Ein schöner Josefstag
    bringt ein gutes Jahr.
  6. Ist's am Josefi-Tag klar,
    folgt ein fruchtbares Jahr.
  7. Am Josefi-Tag soll der faulste Bauer auf seinem Acker sein.
  8. Ist`s am Josefitag schön,
    kann`s nur gut weitergehn
  9. Ist's am josephstag schön,
    wird ein gutes Jahr man sehn!
  10. Josef behände
    macht dem Winter ein ende!
  11. Ist es an Josephus klar,
    wird es ein gesegnet' Jahr.
  12. Wenn amal Josefi is
    endet der Winter g`wiß
  13. Hat der Matthias (24. Februar) endlich seine Hack' verloren,
    wird der Joseph schon das Eis durchbohren.
  14. A San Giuseppe (19 marzo)porta via la candela e porta la merenda
    Am St.-Josefs-Tag mußt du die Kerze weg tun und das Zvieri bringen
    (Almanacco Grigioni Italiano 1939, S. 134)
    21. März - Benedikttag, Frühlingsanfang
  1. Schneit`s am Benedikttag
    so wird noch 40 mal Schnee fallen
  2. Nach des Benedikten Tag,
    man Erbsen und Zwiebeln legen mag.
  3. Soll das Korn gar üppig stehen,
    so soll man es an St. Benedikt säen.
  4. Schneit es am heiligen Benedikt
    gibt es noch dreißigmal Schnee auf dem Dach
  5. Nach Benedikt, da achte wohl,
    dass man den Hafer säen soll.
  6. Schneits zu St. Benedikt
    schneit`s den ganzen Frühling
  7. Schöner Sankt BenediktFöhn zu St. Benedikt
    Föhn das ganze Jahr
  8. Wenn am 21. März der Nordwind bläst
    so bläßt er noch Dreißigmal, ehe es Frühling wird.
  9. Wie das Wetter sich zeigt nach Benedikt eine Woche lang,
    so zeigt's sich auch den ganzen Sommer lang.
  10. Der Benedikt leitet deine Hand,
    säest du mit ihm die Frucht ins Land.
  11. Willst du Gerste, Erbsen, Zwiebeln dick,
    so säe sie nach St. Benedikt.
  12. St. Benedikt,
    der macht die Möhren dick.
  13. Wie das Wetter zum Frühlingsanfang
    ist es den ganzen Sommer lang
  14. Nach Benedikt, da achte wohl,
    dass man jetzt alles säen soll.
    25.März - Mariä Verkündigung
  1. Wenns am Tage Mariae Verkündigung früh vor dem Sonnenaufgang schön und hell ist und die Sternen hübsch leuchten
    so gibts ein gut Jahr zu allerlei Getreid
  2. An Mariä Verkündigung
    kommen die Schwalben wiederum
  3. Wenn der Sonnenaufgang an Mariä Verkündigung ist hell und klar,
    so gibt es ein gutes Jahr
  4. Ist Maria schön und hell,
    kommt viel Obst auf alle Fäll
  5. Ist Marien schön und klar
    naht die ganze Schwalbenschar
  6. Wie Maria fortgegangen
    wird Magdalena sie empfangen
  7. Schöner Verkündigungsmorgen
    befreit von vielen Sorgen
  8. Hats in der Mariennacht gefroren
    so werden noch 40 Fröste geboren
  9. Mariä Verkündigung bläst das Licht aus,
    St Michel (29. Sept.) zündets wieder an.
    Ende März
  1. Wie die letzten Tage im März
    wird die Herbstzeit allerwärts
Eine kleine Auswahl an alten überlieferten Bauernregeln...gesammelt und digitalisiert von www.brauchtumsseiten.de
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Bauernregeln nach Gedenktagen
  1. Maria Lichtmess
  2. Valentinstag
  3. Gertraudentag, Gertrudentag
  4. Josephstag
  5. Gründonnerstag
  6. Maria Verkündigung
  7. Eisheiligen
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  9. Laurentiustag
  10. Bartholomäustag
  11. Michaelistag
Bauernregeln nach Monaten
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Brauchtum - B -
  1. Bachgassenfest
  2. Bächtelinstag
  3. Bächtlefest
  4. Bärbeletreiben
  5. Bärentreiben
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  8. Balytora
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  10. Bandltanz/Bandeltanz
  11. Barbarasingen
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  20. Bartl
  21. Bartllauf
  22. Basilius
  23. Das Original Basler Leckerli
  24. Basler Leckerli
  25. Basler Osterfladen
  26. Batralzem
  27. Bauernregeln
  28. Baum aussingen
  29. Baumblütenfest
  30. Baumfriedhof
  31. Baum wecken
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  37. Befana
  38. Beichtgeld
  39. Beichtstuhl
  40. Beichtzettel
  41. Beiern
  42. Beizlifest
  43. Beltane
  44. Belzemärtel
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  46. Bemmschlagen
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