www.fleurop.de
  www.brauchtumsseiten.de   www.feiertagsseiten.de   www.weihnachtsseiten.de   www.osterseiten.de   www.muttertagsseiten.de   www.pfingstseiten.de
   Sie sind hier :  
Suchbegriff(e) eingeben:
Empfehlungen
Hotelbewertungen
Brauchtum im Jahresverlauf oder von A - Z
Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember
A B C
D E F
G H I
J K L
M N O
P Q R
S T U
V W X
Y Z
Neu  Eifeler Brauchtum
Neu  Veranstaltungskalender


Fleurop


Meine Empfehlung

Die Heiligen für heute,

Bitte hier klicken!


zum Shop




468x60

Infos hinzufügen  |  Druck Version  |  PDF Version  |  Buchtips  |  Zurück
Translate this page into English Translate this page into English   |   Traduction française de cette page Pressure Version

Christkindl Anschießen
Copyright © by www.brauchtumsseiten.de
Ein Brauch aus dem 17.Jh. der überwiegend in den Bayerischen Alpen beheimatet ist.

Historisches über das Böllerschießen

Klick mich zum vergrössern Christkindlanschießen in Gotteszell
Das Böllerschießen ist Pflege und Erhalt alten Brauchtums und wird nachweislich seit dem 14. Jahrhundert ausgeübt. Die ersten Hinweise auf das Weihnachtsschießen gehen auf das Jahr 1666 zurück, während sich ab dem Jahr 1377 das Schießen überhaupt nachweisen lässt.

Auch in Gotteszell wurde dieser Brauch schon Mitte des 18. Jahrhunderts gepflegt. So steht in der "Gotteszeller Heimat-Geschichte", einem Buch von Lois Treml:

Klick mich zum vergrössern "Von einer einmaligen Mitternachtsmesse wird in den Klosteraufzeichnungen berichtet, als die Gläubigen oben am Kalvarienberg 1736 eine Bergweihnacht begingen. Man wollte symbolisch die Geburt des Erlösers mit dessen Kreuzestod verbinden.

Ein großer Holzstoß wurde entzündet und der Feuerschein tauchte Menschen und Berg ins Geisterhafte.

Im Stadel des „Singknabenhauses“, dessen Seitenbretter der besseren Zusicht wegen abgenommen waren, zelebrierte der Abt mit großer Assistenz die Mitternachtsmesse. Zur Wandlung, der Wiedergeburt des Gottessohnes, krachten Böllerschüsse zu Tal, Trompetenklänge mischten sich unter das Geläut der Kirchenglocken.

Klick mich zum vergrössern Hunderte von Menschen aus der näheren und weiteren Umgebung waren zugegen und es bot sich wohl ein recht malerisches Bild, als die Mettenbesucher mit ihren Laternen und selbstgemachten Fackeln auf den Berg gingen und später wieder verließen. Es war die erste aber auch einmalige Bergweihnacht auf dem Kalvarienberg zur Klosterzeit."

Die Entstehung des Böllerschießens
Man muss davon ausgehen, dass das "Lärm erzeugen" nicht erst nach Erfindung des Schießpulvers aufkam, sondern seine Ursprung weit vor diesem Zeitraum zu finden ist. Der bei den Menschen tief verwurzelte Aberglaube war Ausgangspunkt für dieses Tun. Schon früher wollte man unter anderem Dämonen durch Lärm vertreiben, z.B. beim Wolfausläuten. Das Erwachen der Natur nach der Wintersonnenwende wurde ebenfalls in dieses Brauchtum übernommen. Zur Ausübung dieses Treibens verwendete man zunächst Glocken, Peitschen oder ähnliche Dinge, bis der Lärm auch "maschinell", d.h. mit Böllern und Kanonen, erzeugt werden konnte. Es war früher üblich, an den bedeutendsten Raunächten der Weihnachtszeit zu schießen. Raunächte sind im Volksglauben drei der von Spuk erfüllten mittwinterlichen Zwölfnächte, und zwar die erste (vom 25.12), die mittlere (Neujahrsnacht) und die letzte (zum 06.01.).

Die einzelnen Bräuche sind sehr mannigfaltig und unterscheiden sich von Region zu Region.

Im Berchtesgadener Land wie auch anderswo wird am Fronleichnamsfest geschossen. Jeweils 3 Schüsse werden abgefeuert. Ebenso wird auch bei Hochzeiten geschossen. Ein alter Brauch war auch das Johannisschießen. Beim Entzünden des Johannisfeuers wurden Schüsse abgefeuert. Auch bei Taufen wurde zu Ehren des neuen Weltbürgers geschossen. Genau so wurde oder wird zu besonderen Anlässen wie Geburtstagsfeiern, Kirchweihen, Ehrungen, Fahnenweihen, Beerdigung usw. geschossen. Auch in Gotteszell wird seit jeher bei Beerdigungen von Mitgliedern des Veteranen- und Reservistenvereins mit der Kanone geschossen.

Die Zahl "Drei" bezeichnet wie sonst, auch so bei der Salve (auch Salut genannt), das Abgeschlossene, Vollendete, Vollständige.

Nachdem die Kirche diesen Bräuchen nicht immer freundlich gegenüberstand, versuchte sie durch eine stärkere Bindung an den Klerus diesen Aberglauben auszutreiben. Da auch vereinzelt Missbrauch mit dem Schießen getrieben wurde, kam es wiederholt zu Schießverboten. Lockerungen dieses Schießverbotes wurden vorgenommen, wenn es galt, große Feste der Obrigkeit durch Schießen lautstark kundzutun und der Freude Ausdruck zu verleihen.

Alleine in Bayern pflegen über 500 Vereine diesen alten Brauch!!

Mit freundlicher Unterstützung der Gotteszeller Böllerschützen e.V.
94239 Gotteszell  - www.gotteszeller-boellerschuetzen.de
info@gotteszeller-boellerschuetzen.de



Die Berchtesgadener Weihnachtsschützen treten in Aktion in der Vor -Weihnachtszeit zu festgelegten Stunden, sowie heilig Abend und dann zur Mitternachtsmesse

Das Knallen der Böller ist im gesamten Berchtesgadener Talkessel zu hören. Besonderer Anziehungs - punkt ist am “heiligen Abend” das Schönauer Christkindl -Anschießen.

Jetzt Neu:
Veranstaltungskalender für Brauchtum und Tradition
Brauchtum - C -
  1. C + M + B
  2. Cäcilienmesse
  3. Cäciliensonntag
  4. Cäcilientag
  5. Caravaca Kreuz
  6. Caspar
  7. Chanukka
  8. Chanukka-Lichter
  9. Charivari
  10. Chinesenfasching
  11. Chlamys
  12. Chlausesel
  13. Chlauseslä
  14. Chrisam
  15. Chrisammesse
  16. Christbaum
  17. Christbaumkerzen
  18. Christbaumkugeln
  19. Christbaumschmuck
  20. Christbaumständer
  21. Christbaumtauchen
  22. Christblock
  23. Christi Geburt
  24. Christi Himmelfahrt
  25. Christkind
  26. Christkindl einläuten
  27. Christkindlesmarkt
  28. Christkindl`s Postamt
  29. Christkindlwallfahrt
  30. Christkindlwiegen
  31. Christklotz
  32. Christkönigsfest
  33. Christmas
  34. Christmas Cake
  35. Christmas Island
  36. Christmas Pudding
  37. Christmette
  38. Christmonat
  39. Christnacht
  40. Christophorus
  41. Christophorus-Plakette
  42. Christophorussegen
  43. Christophorustag
  44. Christotokos
  45. Christrose
  46. Christstollen
  47. Christtag in der Eifel
  48. Christusgebärerin
  49. Christvesper
  50. Christwurz
  51. Clementifeier
  52. Crèfli und Panspezie


   Postfach   Impressum   Haftungsausschluss   Disclaimer
Die Brauchtumsseiten    (http://www.brauchtumsseiten.de)
Copyright © by Josef Dirschl, www.brauchtumsseiten.de    -    info@brauchtumsseiten.de
ALLE RECHTE VORBEHALTEN / ALL RIGHTS RESERVED
Suchmaschinenoptimierung mit Ranking-Hits

Haftungshinweis:
Hiermit distanziere ich mich ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten auf meiner Homepage und mache mir diese Inhalte nicht zu eigen. Diese Erklärung gilt für alle auf dieser Website angebrachten Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.