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Valentin von Rom - 14. Februar
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Der heilige Valentin von Rom, Priester und Märtyrer - der Gesunde, Kräftige (latein.)

Mönch, Märtyrer
*
+ 14. Februar 269 in Rom

Der heil. Valentin, Priester der römischen Kirche, widmete sich mit dem heil. Marius und seiner ganzen Familie, dem Dienste der Märtyrer, die unter dem Kaiser Claudius II. litten. Da ihn die Heiden verhaftet hatten, wurde er auf Befehl des Kaisers vor den Präfekten Roms geführt. Dieser machte ihm die lockendsten Versprechungen, um ihm zum Abfall zu vermögen, aber er konnte dessen Standhaftigkeit nicht erschüttern. Er befahl demnach, ihn zu geißeln und dann zu enthaupten, was am 14. Februar gegen das Jahr 270 vollzogen wurde. Man sagt, der Papst Juluis I. habe eine Kirche unter Anrufung des heil. Valentin bei Ponte-Mole erbauen lassen. Das Tor, welches heut zu Tage del Popolo heißt, trug ehehin den Namen dieses Heiligen. Man bewahrt den größten Teil seiner Reliquien in der Kirche zur heil. Praredis. In dem Sakramentaruim Gregors des Großen, in dem römischen Meßbuch von Thomasi, in den Kalendern von P. Fronteau und von Allatius, in den Martyrologien von Beda, Usaurd, Adon und Notker u.a.m. wird er unter dem Namen eines ausgezeichneten Märtyrers angeführt.

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Foto von der Original Buchseite aus dem Jahr 1823

Weder der Anblick der Peinen, noch die Furcht vor dem Tode, konnten den heil. Valentin hindern, den in Banden liegenden Christen beizustehen., weil nichts im Stande war, die Märtyrer von der Liebe Jesus zu trennen. Dieses heilige Feuer, welches ihre Herzen durchglühte, erinnerte sie unaufhörlich an ihr himmlisches Vaterland, nachdem sie auch unaufhörlich seufzten. Sie sehnten sich, wie der heil. Paulus, nach nichts mehr, als nach der Auflösung ihrer Leiber, um zur Vollkommenen Seelenvereinigung mit dem göttlichen Bräutigam zu gelangen. Gleich den Juden in der babylonischen Gefangenschaft, vergossen sie schon bei dem Gedanken an das himmlische Jerusalem Tränen heiliger Sehnsucht; und seufzten, wie der Prophet, über die lange Dauer ihrer Verbannung. Mit welchem heiligen Verlangen ließen sie daher auch ihr Blut hinströmen, um das Ziel ihrer Wünsche zu erreichen! Und wir — wir dienen demselben Gott, sind Erben desselben Glaubens, wie sie; haben wir aber auch dieselbe Liebe in uns und zeigen wir sie durch die Werke brüderlicher Aufopferung? Welch ein demütigender Abstand zwischen ihrer glühenden Liebe und unserer kalten Gleichgültigkeit!

Patron: Patron der Liebenden, Verlobten und Bienenz├╝chter

Quellenangabe:
Leben der Väter und Märtyrer nebst anderer vorzüglichen Heiligen, ursprünglich in englischer Sprache verfaßt von Alban Butler. nach der französischen Übersetzung von Codescard für Deutschland bearbeitet und sehr vermehrt von Dr. Räß, Professor der Theologie und Direktor der bischöfl. Seminar in Mainz und Dr Weis, geistlichem Rate und Canonicus am hohen Dom in Speier, Dritter Band von 1823


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