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Elisabethtag, (19. November)
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Elisabethtag, (19. November) -

Die Reifezeit zur Adventszeit führt am 19. November vorbei, dem Festtag der heiligen Elisabeth.

Schon in frühen Jahrhunderten war der Elisabethtag in den Gemeinden Anlass, etwas von den Vorräten für die Armen und Bedürftigen abzugeben; entweder am heutigen Tag oder bis Weihnachten aufbewahrt und dann gegeben. In der heutigen Zeit können wir Nächstenliebe zeigen, indem wir Kranke besuchen, Neuzugezogene oder Nachbarn einladen, Kleider oder Möbel spenden; Kindern, Jugendlichen oder Senioren ein geduldiger Zuhörer sein. Zeit für einen Akt der Nächstenliebe findet sich in vielfältiger Art und Weise.

Meine Kinder nehmen den heutigen Tag gerne zum Anlass, an die Tiere zu denken und stellen das Futterhäuschen für die Vögel auf. Es ist ein schönes Gefühl, hungrigen Vögeln bei der lohnenden Futtersuche zuzusehen.

Mit freundlicher Unterstützung von
Bernhard Michels
gepostet von Bernhard Michels am
Date: Fri, 15 Sep 2006 16:53:14 +020


Die heilige Elisabeth von Thüringen -

Aus Ungarn kam Elisabeth, die Tochter des Königs Andreas II. als 4 jähriges Kind nach Thüringen, um auf dem Schloss Wartburg bei Eisenach zur Gemahlin Ludwigs, Landgraf von Thüringen und Hessen gebildet zu werden. Da wuchs sie in gänzlicher Liebe zu Gott und ihrem Heiland heran, in Frömmigkeit und Selbstverleugnung. Als zartes Fräulein übte sich die Heilige in der Selbstverleugnung durch Entsagen erlaubter Vergnügen. Dadurch wurde sie stark, die späteren schweren Leiden gottergeben und zufrieden zu tragen. Mitten in Spiel und Lustbarkeit sagte sie oft: „Jetzt, da mir das Glück günstig ist, will ich Gott zu Liebe aufhören.“ Beim Tanze, dem sie nicht abhold war, sprach sie: „So, Einer ist genug für diese Welt, die anderen unterlasse ich zu Ehren Christi.“ Oft ging sie auf den Gottesacker und überdachte die Hinfälligkeit des Menschen. Verehelicht mit dem Landgrafen Ludwig lebte sie im schönsten Frieden. Miteinander beteten die frommen Ehegatten; mit einander besuchten sie die heil. Messe und den Gottesdienst; mit einander genossen sie die Speise der Engel. In der Kirche legte die Heilige ihre Krone und all ihren Schmuck ab; denn wo der göttliche Erlöser eine Dornenkrone trägt, war es ihr nicht möglich, ihr Haupt mit einer glänzenden Krone zu schmücken. Gott segnete ihre Ehe mit 4 Kindern, 1 Sohn und 3 Töchtern. Elisabeth betete unaufhörlich für sie und wachte über sie und war nicht müde, sie zu allem Guten anzuleiten. Dabei vergaß die Heilige der Armen nicht; sie verwandte ihre übrige Zeit zum Wollspinnen und Kleiderwirken für die Armen und speiste täglich 900 in ihrem Palaste. Bisher hatte Elisabeth ein glückliches Leben geführt: doch, wer heilig werden will, muss im Feuerofen der Trübsal geprüft werden. So geschah es bei Elisabeth.

Ihr Gemahl starb auf dem Kreuzzug in das heil. Land; sein Bruder vergaß alles Menschengefühl und vertrieb die Mutter samt ihren Waisen. Im Schnee, vor Kälte schaudernd wandern die Vertriebenen nach Eisenach: aber Niemand durfte sie auf Befehl des Unmenschen beherbergen. Wie eine Bettlerin fleht sie um Aufnahme; aber Die, denen sie unzählige Wohltaten erwiesen, verschließen ihre Wohnungen. Ein Wirt endlich in der Nähe von Eisenach erbarmte sich der Unglücklichen und wies ihnen einen Stall zur Herberge an. Die Königstochter, die Landgräfin und ihre Kinder, die Fürsten in einem Stall! Dafür hat sie die Geistlichen eines benachbarten Klosters das Te Deum laudamus zu singen. Welche Geistesstärke! Von da kam sie nach Bamberg, zu ihrem Oheime, dem Bischof, der es dahin brachte, dass der treulose Landgraf ihr die Stadt Marburg in Hessen samt ihren Einkünften abtrat. Da wählte sie sich eine Hütte außerhalb der Stadt zur Wohnung, stiftete ein Krankenhaus und diente dort selbst bis an ihr seliges Ende im Jahr 1231 den Armen und Kranken, wodurch sie die Stifterin der Elisabethinen wurde.

Frage: Wie kann man sich in der Selbstverleugnung üben?

Lehre: Ich sehe, was die Liebe vermag. Gott über Alles! Sein Wille geschehe! Er ist Vater selbst bei der bittersten Trübsal. Die Liebe zu den Menschen überwindet allen Undank und vollbringt das schwerste Werk.

Quelle:
Legende der Heiligen für katholische Schulen und katholische Familien von Karl Borromäus Bestlin, Stadtpfarrer in Weil, 1857


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