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Adonisgärtlein
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Adonis - semit. adon (Herr)

Adonis war ein vorderasiatischer Mysteriengott, dessen Tod zur Frühlingszeit und Auferstehung alljährlich darstellend gefeiert werden.

Viele Riten zu seinem Tod haben sich im Mittelmeerraum noch gehalten, so auch die Adonisgärtlein.

In Tongefäßen oder flachen Tellern werden schnell wachsende Kräuter, oder auch Blumen gesät, welche dann zu Frühjahrsbeginn sprießen und blühen, aber dann wieder schnell verwelken.

Diese Gärtlein werden dann in einen Fluß geworfen. Sie symbolisieren Wachstum und Sterben des schönen Gottes, der jedes Jahr zur Frühlingszeit den Tod und Auferstehung darstellend durch den Kreislauf der Wiedergeburt gehen muß.

Der Brauch der Adonisgärtlein ähnelt dem der Tellerssat oder Lucienweizen. Bei der Tellersaat streut man Weizenkörner oder andere auf einen flachen Teller und begiesst diese dann mit Wasser. Das ganze stellt man nun am besten an einen warmen Ort

Quellen:
Das moderne Lexikon (Band 1) 1971
Lexikon der Bräuche und Feste 3. Auflage 2001
Die Geschichte des Adonis (Göttliche Kräfte)

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