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Buchweizen - Heidekorn - Welschkorn
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Buchweizen - ;   franz. sarrasin, engl. buck-wheat, lat. Polygonum Fagopyrum 

Diese Getreideart, welche im 15. Jahrhundert aus Asien nach Deutschland kam, gedeiht hauptsächlich im Heideland und dem magersten Sandboden und ist deshalb für sonst unfruchtbare Gegenden ein wahrhafter Segen.

Sie wird im Mai und Juni gesät und im August oder September geerntet, hat eine faserartige Wurzel, einen rötlichen, 45 bis 55 Zentimeter hohen Stengel, weiße, später rötlich werdende, doldenförmige Blüten, länglich-herzförmige Blätter und braune, dreikantige, oben zugespitzte Samenkörner, verkleinerten Buckeckern ähnlich, woher auch der Name Buchweizen kommt.

Diese Samennüßchen geben durch Abstoßen der Schalen auf Handmühlen die Buchweizen- oder Heide-Grütze, welche auf verschiedenartige Weise zubereitet wird und ein ebenso leicht verdauliches und gesundes, reichlichen Nährstoff enthaltendes Nahrungsmittel bietet;
ebenso bereitet man Heide-Gries durch feineres Vermahlen daraus, der namentlich für kleinere Kinder, mit Milch oder schwacher Fleischbrühe gekocht, eine sehr zu empfehlende Speise ist.

Auch zu Mehl vermahlt man den Buchweizen, doch bemüht man das Heidemehl weniger zum Verbacken, als zur Bereitung von allerlei Mehlspeisen.
Der Buchweizen dient überdies in der Branntweinbrennerei und als vortrffliches Mittel zur schnellen und guten Mästung des Geflügels, die Blüten liefern den Bienen reichlichen Honig und die grün abgehauene Pflanze oder das ausgedroschene Stroh geben ein gutes Viehfutter.

Quelle:
(aus einem Lexikon der Kochkunst von 1886)
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