www.fleurop.de
  www.brauchtumsseiten.de   www.feiertagsseiten.de   www.weihnachtsseiten.de   www.osterseiten.de   www.muttertagsseiten.de   www.pfingstseiten.de
   Sie sind hier :  
Suchbegriff(e) eingeben:
Benutzerdefinierte Suche


Brauchtum im Jahresverlauf oder von A - Z
Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember
A B C
D E F
G H I
J K L
M N O
P Q R
S T U
V W X
Y Z
Neu  Veranstaltungskalender


468x60

Infos hinzufügen  |  Druck Version  |  PDF Version  |  Buchtips  |  Zurück
Translate this page into English Translate this page into English   |   Traduction française de cette page Pressure Version

Anis
Copyright © by www.weihnachtsseiten.de

Anis Pimpinella anisum L.

Die Pflanze:
Anis gehört wie Dill, Kümmel und Koriander zur artenreichen Familie der Doldenblütler. Die einjährige krautige Pflanze wird etwa 50 bis 60 cm hoch, hat an ihrem Fuß langgestiehlte, rundliche und gezähnte Blätter, die weiter oben kürzer gestielt und tief gespalten sind. Aus den in typischen Dolden stehenden kleinen, weißen Blüten bilden sich charakteristische eirunde Doppelspaltfrüchte. Sie sind 3 bis 6 mm lang, 2,0 bis 2,5 mm breit und hängen meistens noch an ihrem 2 bis 12 mm langen dünnen Stielchen. Ihre Farbe schwankt je nach Herkunft zwischen hellgraugrün bis graubräunlich.

Heimat und Verbreitung:
Die genaue Heimat der Anispflanze ist nicht bekannt. Sie kommt vermutlich aus dem Orient und ist eine in den Mittelmeerländern schon lange bekannte Kulturpflanze. In größerem Umfang wird Anis heute besonders in Spanien und Italien angebaut. Aber auch in Südfrankreich, Deutschland, den Balkanländern, in der Türkei, Russland und in Indien sowie in Mittel- und Südamerika ist Anis verbreitet.

Anbau und Gewinnung:
In manchen Ländern zieht man Anis für die heimische Küche im Kräutergarten. Der Großanbau geschieht jedoch in Feldwirtschaft. Zur Reifezeit werden die Pflanzen mit Gras- oder Bindemähern geschnitten. Gemäht wird meist bei trüber Witterung oder in den Morgenstunden, damit die Früchte nicht vorzeitig ausfallen. Nach dem sich anschließenden Dreschen wird die Anissaat mehrfach gereinigt, um Staub oder anhaftende Erdklümpchen zu entfernen.

Das Gewürz und seine Verwendung:
Anis riecht angenehm süß-aromatisch, schmeckt würzig-frisch und wird vor allem in Backwaren (besonders in der Weihnachtszeit), zu Süßspeisen und Einmach-Obst verwendet. Größere Bedeutung hat Anis auch in der Getränkeindustrie für die Likörherstellung.

Geschichtliches:
Anis war bereits in antiker Zeit in Ägypten, Syrien, Griechenland und Zypern als Heil- und Gewürzpflanze bekannt. Davon zeugen Erwähnungen in ägyptischen Papyrusrollen um 1500 v. Christus ebenso wie in Schriften griechischer und römischer Autoren, unter ihnen Dioskurides und Plinius d. Ältere. Mit den Benediktinern kam Anis zur Zeit Karls des Großen auch über die Alpen. In alten deutschen Kräuterbüchern werden der aromatischen Anissaat viele Heilwirkungen nachgesagt.

Inhalte mit freundlicher Erlaubnis
des Fachverbandes der Gewürzindustrie e.V., Bonn
(c) Fachverband der Gewürzindustrie e.V., Bonn
www.gewuerzindustrie.de
Jetzt Neu:
Veranstaltungskalender für Brauchtum und Tradition
Brauchtum - A -
  1. Aachener Printen
  2. Abendmahl
  3. Aberglaube
  4. Aberglauben zu Weihnachten
  5. Adalbero
  6. Adalberofest
  7. Adalberoprozession
  8. Adonisgärtlein
  9. Advent
  10. Advents - Apfelkuchen
  11. Advents - Apfeltarte mit Marzipancreme gefüllt
  12. Adventsbaum
  13. Adventsfenster öffnen
  14. Adventshaus
  15. Adventskalender
  16. Adventskonzert
  17. Adventskranz
  18. Adventsleuchter
  19. Advents - Nusskuchen mit Schokoladenglasur
  20. Adventssingen
  21. Adventssonntag
  22. Advents - Teegebäck
  23. Adventszeit
  24. Ägidiustag
  25. Agapemahl
  26. Agatha
  27. Agathenbrot
  28. Agathenkerzen
  29. Agathenstriezel
  30. Agathentag
  31. Agnes
  32. Agnes-Bernauer-Festspiel
  33. Agnetenbrot
  34. Agnus Dei
  35. Alaaf
  36. Alexenstaude
  37. Allerheiligen
  38. Allerheiligeninseln
  39. Allerheiligen-Litanei
  40. Allerheiligenstriezel
  41. Allerseelen
  42. Allgäuer Brotvögel
  43. Almabtrieb
  44. Almfest
  45. Almkranzbinden
  46. Almliedersingen
  47. Almsingtage
  48. Alphagen
  49. Altenberger Licht
  50. Altweiber
  51. Altweiberfastnacht
  52. Altweiber-Knoten
  53. Altweibersommer
  54. Amselsingen
  55. Ancilla
  56. Andreas-Herzen (Rosenküchel)
  57. Andreastag
  58. Angelusläuten, Angelusgebet
  59. Anis
  60. Änisbrötli
  61. Anislaiberl
  62. Anisplätzchen
  63. Anisringe
  64. Anklöpfeln
  65. Annafest




   Postfach  | Impressum  | Haftungsausschluss  | Disclaimer  | Partner
Die Brauchtumsseiten    (http://www.brauchtumsseiten.de)
Copyright © by Josef Dirschl, www.brauchtumsseiten.de    -    info@brauchtumsseiten.de
ALLE RECHTE VORBEHALTEN / ALL RIGHTS RESERVED
Suchmaschinenoptimierung mit Ranking-Hits

Haftungshinweis:
Hiermit distanziere ich mich ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten auf meiner Homepage und mache mir diese Inhalte nicht zu eigen. Diese Erklärung gilt für alle auf dieser Website angebrachten Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.