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Fußwaschung am Gründonnerstag
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Die Fußwaschung ist eine Lektion in Demut und Dienstbereitschaft
Der Apostel Johannes beschreibt das Geschehen am letzten Abend Jesu Christi mit seinen Jüngern in Johannes 13,1-5:

  1. Vor dem Passafest aber erkannte Jesus, dass seine Stunde gekommen war, dass er aus dieser Welt ginge zum Vater; und wie er die Seinen geliebt hatte, die in der Welt waren, so liebte er sie bis ans Ende.

  2. Und beim Abendessen, als schon der Teufel dem Judas, Simons Sohn, dem Iskariot, ins Herz gegeben hatte, ihn zu verraten,
  3. Jesus aber wusste, dass ihm der Vater alles in seine Hände gegeben hatte und dass er von Gott gekommen war und zu Gott ging,
  4. da stand er vom Mahl auf, legte sein Obergewand ab und nahm einen Schurz und umgürtete sich.
  5. Danach goss er Wasser in ein Becken, fing an, den Jüngern die Füße zu waschen, und trocknete sie mit dem Schurz, mit dem er umgürtet war

Einem Gast die Füße zu waschen, war normalerweise die Aufgabe des niedrigsten Hausdieners. Im ersten Jahrhundert war dies ein Ausdruck der Gastfreundschaft. Statt einen Diener zu bitten, diese Aufmerksamkeit gegenüber seinen Gästen zu zeigen, führte Jesus selbst diesen Dienst in demütiger Weise aus, um eine wichtige geistliche Lektion zu erteilen.

Weiter heißt es in Johannes 13,12 Als er nun ihre Füße gewaschen hatte, nahm er seine Kleider und setzte sich wieder nieder und sprach zu ihnen: Wisst ihr, was ich euch getan habe?

  1. Ihr nennt mich Meister und Herr und sagt es mit Recht, denn ich bins auch.
  2. Wenn nun ich, euer Herr und Meister, euch die Füße gewaschen habe, so sollt auch ihr euch untereinander die Füße waschen.
Mit der Fußwaschung gab Jesus seinen Jüngern eine bleibende Erinnerung an die Wichtigkeiten des demütigen Dienens gegenüber den Mitmenschen. Die Fußwaschung bekräftigte eine frühere Lektion, die er seinen Jüngern erteilt und mit der er sie davor gewarnt hatte, über andere Menschen herrschen zu wollen: Matthäus 20,
  1. Aber Jesus rief sie zu sich und sprach: Ihr wisst, dass die Herrscher ihre Völker niederhalten und die Mächtigen ihnen Gewalt antun.
  2. So soll es nicht sein unter euch; sondern wer unter euch groß sein will, der sei euer Diener;
  3. und wer unter euch der Erste sein will, der sei euer Knecht,
  4. so wie der Menschensohn nicht gekommen ist, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und gebe sein Leben zu einer Erlösung für viele.

Die einfache Handlung der Fußwaschung lehrt uns eine wichtige Lektion, die mit der Bedeutung des Passas zu tun hat: Johannes 13,15 Ein Beispiel habe ich euch gegeben, damit ihr tut, wie ich euch getan habe.

Noch etwas ist zu beachten: Die Fußwaschung Jesu fand _*nicht*_ an einem Donnerstag statt!!

Inhalt mit freundlicher Unterstützung von
Siegfried Schönwald
gepostet am 31.03.2007 22:04 von Siegfried Schönwald
eMail: siegfried.schoenwald@freenet.de

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