Eifeler Weihnachtsleckereien
Bratäpfel!
Das ist ein Traumbild von Winter- und Weihnachtszeit, von Wärme und Behaglichkeit.
1925 wurde dieses heimelige Gefühl so beschrieben: "In dem eisernen Stubenofen, der seit urdenklichen Zeiten im
gleichen Winkel stand, war hitziges und prasselndes Feuer. Herrlich und verwegen tanzten die Wacholderbeeren auf der glühenden
Platte, ihr Duft vermischte sich mit dem kräftigen Geruch bratender Äpfel.
Unaufhörlich knallten die trockenen Buchenscheite..."
"Über Rosen lässt sich dichten, in Äpfel muss man beißen...", sagte Johann Wolfgang von Goethe. Damit gab er klar der Dichtung den Vorrang - wen wundert's! Wir geben hier dem Apfel den Vorrang - besonders in der Vorweihnachtszeit.
Apfelzitate
Beiß nicht gleich in jeden Apfel, er könnte sauer sein .
Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm .
Der glänzendste Apfel beinhaltet den größten Wurm.
Ein Apfel am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen.
Ein Apfel pro Tag, mit dem Doktor kein Plag.
In den sauren Apfel beißen.
Verbotene Äpfel sind süß..
Der Bratapfel
Kinder, kommt und ratet,
was im Ofen bratet!
Hört, wie's knallt und zischt.
Bald wird er aufgetischt,
der Zipfel, der Zapfel, der Kipfel,
der Kapfel, der gelbrote Apfel.
Kinder, lauft schneller,
holt einen Teller,
holt eine Gabel!
Sperrt auf den Schnabel
für den Zipfel, den Zapfel,
den Kipfel, den Kapfel,
den goldbraunen Apfel!
Sie pusten und prusten,
sie gucken und schlucken,
sie schnalzen und schmecken,
sie lecken und schlecken
den Zipfel, den Zapfel,
den Kipfel, den Kapfel,
den knusprigen Apfel.
(Volksgut aus Bayern)
Inhalt mit freundlicher Unterstützung von
Joachim Schröder
Mühlenweg 14
54597 Pronsfeld
JSPronsfeld@aol.com
gepostet per eMail von Joachim Schröder
am: Fri, 9 Dec 2005 12:15:37 EST
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