Suchbegriff(e) eingeben:
Benutzerdefinierte Suche


Brauchtum im Jahresverlauf oder von A - Z
Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember
A B C
D E F
G H I
J K L
M N O
P Q R
S T U
V W X
Y Z
Neu  Veranstaltungskalender


468x60

Infos hinzufügen  |  Druck Version  |  PDF Version  |  Buchtips  |  Zurück
Translate this page into English Translate this page into English   |   Traduction française de cette page Pressure Version

Kasmandln
Copyright © by www.brauchtumsseiten.de
Kasmandl - geisterhafte Wesen

Überlieferte Erzählungen:
In die leeren Hochalmen, so ist es in alten Volksüberlieferungen nachzulesen, ziehen diese geisterhaften Wesen ein. Sogar Speisereste läßt man für die Kasmandln zurück, wenn man zum Überwintern die Almen verläßt, denn der Sage nach ernähren sich die Kasmandln den Winter über von Speiseresten, die die Menschen im Sommer liegengelassen haben. Heute lässt man für die Kasmandl gehacktes Holz zum Heizen und zum Essen oft Speck, Käse, Brot und anderes mehr in der Hütten zurück.

Nach alter Tradition ziehen die Sennleute zu Martini (11.11.) entgültig aus der Almhütte aus. Die Sennerinen und Bauersleute dürfen dann die Almhütte erst wieder zu Georgi (24.4.) betreten. Dazu werden dann am Vorabend des Georgi-Tages durch Lärm die Männlein aus ihrer Winterunterkunft in die Berge vertrieben, um sich nun wieder von allerlei Kleingetier und den Früchten des Waldes ernähren können.

Der Lungau, aber auch das angrenzende Ennstal bis in die Ramsau werden vom Kasmandl beherrscht

Andere Namen für die Kasmandln sind je nach Region auch der:

  • Der unheimliche Almraunzl
  • Das Hüttenwaberl
  • Die Winterschwoagerin
Zu Martini gehen die Kinder oft auch zum Kasmandlfahren. Sie ziehen dann meist verkleidet von Haus zu Haus und erz#ählen in lustigen Gedichten vom Kasmandl und auch schon mal vom Almleben. Manchmal singen die Kinder auch noch Almlieder und verteilen Rahmkoch, Rahmkas und Schnuraus (Germgebäck)

Das Gedicht Kasmandl:
I bin´s Kasmandl va da Hoach-Alm,
50 Jahr bin i docht obn umananda gwalgn,
es hat oft gneblet, blitzt und kracht,
und a fürchterliches Wetta bracht.
Drum kemma ma heit zu die Häusa hea,
der Weg war weit und kiatiaf Schnea.
Jetzt Neu:
Veranstaltungskalender
für Brauchtum und Tradition

Terminvorschau