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1) Von Pressestelle des Bistums Aachen 2) Triticale (x Triticosecale) ist ein Getreide. Es ist eine Kreuzung aus Weizen (Triticum aestivum L.) als weiblichem und Roggen (Secale cereale L.) als männlichem Partner. Der Name ist aus TRITIcum und seCALE zusammengesetzt. Die umgekehrte Kreuzung ergibt Secalotricum. Geschmack und Inhaltsstoffe der Triticale liegen zwischen denen von Weizen und Roggen. (Auszug aus dem Internetportal Wikipedia) Ablauf im Einzelnen: 1. Es werden folgende Werkzeuge und Materialien benötigt: 2. Ernte Die vier Getreidearten: werden in der Magdeburger Börde traditionell zum Binden der Erntekrone verwendet. Für die Remkerslebener Landfrauen spendet Bauer Heinrich Gaßmann aus Seehausen das benötigte Getreide, da er im Gegenzug eine schöne Erntekrone erhält. Beim Schneiden der Getreideähren mit der Schere ist vor allem auf eine gute Qualität zu achten. Man muss den genauen Zeitpunkt der Goldgelb-Reife abpassen. Dunkle und verstockte Stellen darf es nicht geben. Es werden bei einer mittelgroßen Krone ca. 20 bis 25 Kg. Ähren benötigt; so ca. 5 Kg. von jeder Sorte. Damit die Ähren gut trocknen können, werden sie zu kleinen Büscheln (soviel wie eine Hand fassen kann/ vergl. auch Abb. 3 u. 6 ) gebündelt und einzeln in einem spatzensicheren, luftigen Schuppen getrocknet. Der erste Schnitt erfolgt bei der Gerste bereits im Juni, danach kommen je nach Witterung, Hafer Weizen und Triticale an die Reihe.
3. Das Binden der Krone Erfahrungsgemäß benötigt man ca. 100 Büschel einer Getreideart für jeden Strang, folglich annähernd 4000 Ähren für die senkrechten Stränge. Der Umfang eines jeden Stranges liegt nach Fertigstellung bei 20 cm (vergl. Abb. 14 u. 16).
Es ist dementsprechend zu beachten, dass man 20 cm oberhalb des waagerecht liegenden
Weidenringes keine Ähren mehr anbindet, da dieser Platz für den unteren kreisförmigen
Ährenkranz benötigt wird (vergl. Abb. 12). Um Rückenschmerzen vorzubeugen ist es ratsam
eine entsprechende Hängevorrichtung vorzuhalten, damit die Krone beim Binden etwas
schräg und in Arbeitshöhe hängt.
4. Der letzte Schliff - die Schleifenbänder Für jede einzelne Schleife benötigt man insgesamt ca.1½ m verschiedenfarbige Schleifenbänder von 3-4 cm Breite. Sie werden auf ca. 50 cm Länge zusammengelegt und mit Daumen und Zeigefinger (ca.12 cm von oben) zusammengehalten (vergl. Abb. 1). Nun werden sie mit einem 5mm breiten Schleifenband zusammengeknotet und am Kranz befestigt. Die Farben der Schleifen sollten wie schon vermerkt, den natürlichen Feldblumenfarben entsprechen.
Mit freundlicher Unterstützung von Ralf Staufenbiel |
Abbildung 1 : Landfrauen von Remkersleben beim Binden meiner Erntekrone. V.l.n.r.: Birgit Kaczenski, Andrea Giese, Sylvia Junge, Jutta Hartwich. Frau Hartwich zeigt gerade das Binden einer Schleife. |
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