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Auferstehungspflanze
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Auferstehungspflanze - Selaginella lepidophylla

Die „Auferstehungspflanze" kommt aus der Wüste von Mexiko. Sie lebt nur in der Regenzeit; bei Trockenheit schließen sich ihre Zweige zu einem Ball zusammen, der sich bei Nässe wieder voll entfaltet, selbst noch im abgestorbenen Zustand. Deshalb sagt man der Pflanze gern ewiges Leben nach und nennt sie auch ,,Auferstehungspflanze".

Sie wird oft mit der „Rose von Jericho" verwechselt; diese ist jedoch einjährig und im Raum zwischen Nord-Afrika und Süd-Persien zuhause.

Versuchen Sie es doch selbst: Legen Sie die Pflanze in eine Schale und übergießen Sie sie mit warmem Wasser. Nach wenigen Stunden hat sie sich sternförmig entfaltet und lässt schon das erste Grün erscheinen. Aber bedenken Sie, dass es sich um eine Wüstenpflanze handelt! Legen Sie sie nach einigen Tagen wieder trocken. Den Vorgang können sie beliebig oft wiederholen; auch nach Jahren wird sie sich bei Feuchtigkeit frisch entfalten.

In manchen Familien wird die Auferstehungspflanze von Generation zu Generation weitergegeben und besonders an Festtagen hervorgeholt, weil man glaubt, dass sie Glück, Segen und Wohlstand bringt.

Man kann sie auch in den Wäscheschrank legen und so die Motten vertreiben. Manche trinken auch das Aufgusswasser als Tee gegen mancherlei Krankheiten. Wie dem auch sei: Freuen Sie sich an diesem botanischen Wunder!

Quellenangabe:
Inhalt mit freundlicher Unterstützung von Klaus Hubl
Mail: klaus.hubl@gmx.de

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