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Königskerze - Verbascum thapsiforme
Bekannt auch als:
Wollblume, Wollkraut, Fackelkraut, Sonnwendblume, Brennkraut, Marienkerze, Wundblume, Himmelsbrand, Wetterkerze, Unholdkerze
Die Königskerze hat ihren Namen wegen der Größe, die sie erreicht. Sie kann bis zu drei Meter hoch werden.
Aus den Blüten setzt man einen Tee an und wichtig dabei ist, den Tee kalt anzusetzen und dann das Wasser zu filtern.
Setzt man dn Tee mit heissen Wasser an, so soll es im Hals mehr kratzen,
was durch das kalt ansetzen verhindert wird so eine alte Überlieferung aus der Klosterheilkunde
Dazu pflückt man die Blüten der Königskerze nur vormittags zwischen 9 und 11 Uhr.
Heilwirkung:
Sie ist eine wichtige und bekannte Heilpflanze bei Husten, Halsweh, Bronchitis, Entzündungen der oberen Luftwege, Asthma und vor allem bei Reizhusten.
Sammelzeit:
Von Mitte Juni bis zum September werden die geöffneten grellgelben Blüten (ohne die grünen Blütenkelche) gesammelt.
Am besten an sonnigen taulosen Tagen.
Brauchtum:
Die Königskerze schützt auch das Haus vor Blitzeinschlag,
wenn sie sich von selbst neben einem Haus ansiedelt, denn sie soll die Kraft besitzen, den Blitz vom Haus abzulenken.
Jedoch entfernen sollte man eine Königskerze in der nähe von Häusern nie, denn der Blitz schlägt dann bald ins Haus ein.
Die Königskerze steckt, wenn man sie findet, als wichtigstes Zubehör der Kräuterweihe zu Maria Himmelfahrt
meist in der Mitte des Kräuterbuschels.
Wetterorakel gibts auch einige über die Königskerze.
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