www.fleurop.de
  www.brauchtumsseiten.de   www.feiertagsseiten.de   www.weihnachtsseiten.de   www.osterseiten.de   www.muttertagsseiten.de   www.pfingstseiten.de
   Sie sind hier :  
Suchbegriff(e) eingeben:
Benutzerdefinierte Suche


Brauchtum im Jahresverlauf oder von A - Z
Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember
A B C
D E F
G H I
J K L
M N O
P Q R
S T U
V W X
Y Z
Neu  Veranstaltungskalender


468x60

Infos hinzufügen  |  Druck Version  |  PDF Version  |  Buchtips  |  Zurück
Translate this page into English Translate this page into English   |   Traduction française de cette page Pressure Version

Goldregen
Copyright © by www.brauchtumsseiten.de
Goldregen (Laburnum anagynoides Medikus)

Der Goldregen blüht von April bis Juni und trägt Früchte von Juli bis in den Winter. Der Strauch trägt lange, gestielte, dreizälige Blätter und ist etwa 3-7 Meter hoch. Die 2 cm großen, goldgelben Blüten stehen in 15-20 cm langen, hängenden Trauben. Aus diesen Trauben entstehen 5-8 cm lange Hülsen mit Seitenhaar. Diese Hülsen enthalten 3-8 flache braune Samen.

Den Goldregen findet man in Süd- und Südosteuropa. Er ist bis Südschweden verwildert. In der wilden Form ist er in Deutschland nur im Südwesten, sonst eher selten anzutreffen. Man findet ihn immer wieder sogar in Freibädern, an Spielplätzen, an Schulen und Kindergärten. Das der Goldregen ziemlich giftig ist wird dabei selten bedacht. Am giftigsten sind die Schoten der Pflanze. Die tödliche Dosis beträgt bei einem Kind 15-20 Samen, also 4 bis 5 Hülsen. Tödlich wirkt der Goldregen bei Erwachsenen bei einer Dosis von 23 Früchten. Jedoch findet eine Vergiftung generell schon bei 12 Blüten statt. Allein das Aussaugen der Blüten oder das Kauen von Blättern kann schon zu Vergiftungen führen.

Noch vor ein paar Jahren war es so, dass allein in der Stadt Berlin pro Jahr bis zu 35 Anfragen wegen dieser Pflanze kommen. In der Schweiz kam es im Jahr 1989 zu 13 Vergiftungen durch den Goldregen, die ausschließlich Kinder betrafen. In Kiel kam es am 22.6.1990 zu einer lebensgefährlichen Vergiftung bei gleich 6 Kindern.

Und dies sind die Smptome bei einer Vergiftung durch den Goldregen: Die Inhaltsstoffe der Pflanze wirken anfangs erregend auf das Zentralnervensystem, später jedoch lähmend. In einem Zeitraum zwischen 15 bis 60 Minuten kommt es zu einem Brennen im Hals und Rachenraum, Übelkeit, starkem Durst und Erbrechen. Nicht selten sind im Erbrochenen auch auch blutige Anteile vorhanden. Außerdem können Magen-Darm-Krämpfe, Schweißausbrüche, Kopfschmerzen, Erregungszustände, Muskelzuckungen und Krämpfe auftreten. Eventuell tritt ein Kreislaufkollaps durch eine Lähmung der Atmung ein.

gepostet von Karamin
am Wed, 07 Dec 2005 15:43:37 +0100
Chiro_girl@web.de

Jetzt Neu:
Veranstaltungskalender für Brauchtum und Tradition
Brauchtum - G -
  1. Gabenbaum
  2. Gabenbringer für Kinder
  3. Gabenteller
  4. Gabriel - Erzengel
  5. Gänsebraten
  6. Gäubodenfest
  7. Gäubodenvolksfest
  8. Gamsbart
  9. Gamsbartbinder
  10. Gamsbart-Olympiade
  11. Gamsjagatage in Bad Goisern
  12. Gans
  13. Ganserlsonntag
  14. Gauderfest
  15. Gaufest
  16. Gaukler
  17. Gauklerfest
  18. Gebetsläuten
  19. Gebetswandertag
  20. Gebildbrot, Stutenkerl
  21. Gebirgsschützen
  22. Geck
  23. Gedenktag
  24. Geislä-Chlepfer
  25. Geißelung Christi
  26. Geldbeutelwaschen
  27. Georgi
  28. Georgiritt und Georgifahrten
  29. Gewürzstrauß
  30. Gilgentag, Ägidiustag
  31. Ginster - Besenginster
  32. Glaskasten
  33. Glaubensbekenntnis
  34. Glocke im Volksglauben
  35. Glocken
  36. Glockenbeiern
  37. Glockenfest in Apolda
  38. Glockenmuseum in Apolda
  39. Glockenspiel
  40. Glöckerllaufen
  41. Glögg
  42. Gloria
  43. Glücksbringer
  44. Glücksklee
  45. Glückspfennig
  46. Glücksschwein
  47. Glückssymbole
  48. Glückstag
  49. Glückwunschkarte
  50. Glühwein
  51. Gmoa
  52. Gmoabladl
  53. Goaßlschnalzen
  54. Godengehen
  55. Gold, Weihrauch, Myrrhe
  56. Goldregen
  57. Gonesrennen
  58. Grabwache
  59. Gräber schmücken
  60. Gregoriustag
  61. Grottenfest
  62. Gründonnerstag
  63. Gugel
  64. Gumpada Pfinsda
  65. Gumpiger Donnerstag
  66. Güldensonntag


   Postfach  | Impressum  | Haftungsausschluss  | Disclaimer  | Partner
Die Brauchtumsseiten    (http://www.brauchtumsseiten.de)
Copyright © by Josef Dirschl, www.brauchtumsseiten.de    -    info@brauchtumsseiten.de
ALLE RECHTE VORBEHALTEN / ALL RIGHTS RESERVED
Suchmaschinenoptimierung mit Ranking-Hits

Haftungshinweis:
Hiermit distanziere ich mich ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten auf meiner Homepage und mache mir diese Inhalte nicht zu eigen. Diese Erklärung gilt für alle auf dieser Website angebrachten Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.