Für den Teig:
- 300 g Mehl,
- 30 g Hefe,
- 60 g Zucker,
- 80 g zerlassene Butter,
- 2 ganze Eier,
- 4 Eigelb,
- 1 abgeriebene Schale einer Zitrone,
- ganz wenig gestoßener Anis,
- ganz wenig gestossenes Kardamom
Zubereitung:
Nun steht Ostern vor der Tür und ich habe in meinen Zetteln gewühlt, ich brauch´ das Rezept nur einmal im Jahr, und unser Traditionsostergebäck ausgegraben. Hier also, was unter den diversen Spuren eifrigen Backens noch übergeblieben ist:
Dampfel: Hefe in etw. lauwarmer Milch auflösen (bestreuen mit Zucker kann das ganze etwas beschleunigen). 60g Mehl dazugeben und
ein festes Dampfel machen -> ca. 15-30 min. aufgehen lassen.
1. Teig: 30g Zucker, 120g Mehl 2 Eier und Dampfel verkneten-> wieder gehen lassen
2. Teig: 120g Mehl, 30g Zucker, 80g zerl. Butter, 4 Dotter, etw. Salz,die Schale, Anis und Kardamom mit dem 1. Teig gut verkneten.
- Daraus eine Kugel formen.
- Einen Topf mit Backpapier oder Zelophan auslegen -> darin die Kugel aufgehen lassen.
- Den Teig mit dem Dotter bestreichen (sollte nicht am Teig
runterlaufen) und stehen lassen bis Ei antrocknet
- drei Einschnitte von der Mitte der Kugel aus anbringen
- im mittelheissen Ofen backen, bis es fertig aussieht.
(also wenn beim Einstechen mit einem Holzspan nichts dran
kleben bleibt)
- für die halbe Menge zum Backen einen kleinen Topf nehmen.
Quelle: Die gute Wiener Mehlspeise, Ziegenbein und Eckel, Wels, Oberösterreich 1953