www.fleurop.de
  www.brauchtumsseiten.de   www.feiertagsseiten.de   www.weihnachtsseiten.de   www.osterseiten.de   www.muttertagsseiten.de   www.pfingstseiten.de
   Sie sind hier :  
Suchbegriff(e) eingeben:
Benutzerdefinierte Suche


Brauchtum im Jahresverlauf oder von A - Z
Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember
A B C
D E F
G H I
J K L
M N O
P Q R
S T U
V W X
Y Z
Neu  Eifeler Brauchtum
Neu  Veranstaltungskalender


468x60

Infos hinzufügen  |  Druck Version  |  PDF Version  |  Buchtips  |  Zurück
Translate this page into English Translate this page into English   |   Traduction française de cette page Pressure Version

Engelamt - (Rorate-Messen)
Copyright © by www.brauchtumsseiten.de
Rorate - (Rorate caeli desuper - Tauet Himmel den Gerechten... Jes 45,2)

Der Name stammt von dem lateinischen Anfangswort des Eröffnungsverses "Tauet, ihr Himmel, von oben" und ein Kirchenlied beginnt mit den Worten "Tauet Himmel den Gerechten, Wolken regnet ihn herab". Dieser Eröffnungsvers wurde dem alttestamentlichen Buch Jesaja (Jes 45,8) entnommen.

Weil wäherend der Rorate Messe das Evangelium von der Verkündigung des Herrn durch den Engel Gabriel verlesen wird, bezeichnet/e man die Messe auch als Engelamt.

Seit Jahrhunderten gibt es in der katholischen Kirche die Tradition der Rorate-Messen im Advent


Marienmessen im Advent
Neben den Adventssonntagen werden einzelne Wochentage durch die sogenannten Rorate-Messen herausgehoben. Rorate ist das Anfangswort des Eingangsverses (Rorate caeli desuper - Tauet Himmel... Jes 45,8).

Sie stellen Maria in den Mittelpunkt, die den Sohn Gottes empfangen hat. Rorate-Messen werden an den Samstagen oder an anderen Tagen bis zum 16. Dezember gefeiert. An den letzten sieben Tagen vor Weihnachten, vom 17. bis 23., werden die O-Antiphonen gebetet oder gesungen.

Diese Messen geben dem Advent einen besonderen Charakter und wurden früher durch szenische Darstellungen wie die Begegnung Marias mit dem Erzengel Gabriel und anderen Begebenheiten der Kindheitsgeschichte aus dem Üblichen herausgehoben.

Mit freundlicher Unterstützung von Eckhard Bieger http://www.kath.de/Kirchenjahr/ - redaktion@kath.de


Die Rorate-Ämter
Das Alter des Brauchs ist nicht eindeutig zu bestimmen. Wahrscheinlich sind schon bald nach der Ausbildung der Adventsliturgie solche Rorate-Ämter gefeiert worden. Das Dogma von 451, das Maria als Gottesgebärerin bekannte, hat wohl zur Marianischen Ausgestaltung dieser Gottesdienste beigetragen. In Bayern sind Rorate-Ämter seit dem Ende des 15. Jahrhunderts nachzuweisen. Ihren Namen bekamen diese Ämter vom ersten Wort des Eingangsverses (Introitus): "Rorate coeli desuper" - "Tauet, Himmel, von oben", der dem 45. Kapitels des Jesajabuches entnommen ist (45.8). Später hat sich auch der Name "Engelamt" in bestimmten Landstrichen eingebürgert. Er dürfte auf das Evangelium der Rorate-Messen zurückgehen, welches die Verkündigung des Engels an Maria zum Inhalt hat. Rorate-Ämter waren beim Volk sehr beliebt und wurden meist vor ausgesetztem Allerheiligsten zelebriert. Sie waren so beliebt, dass die Ämter schon lange im voraus bestellt wurden. Oft wurden hochdotierte Stiftungen gemacht, um sich des besonderen Segens dieser Ämter zu vergewissern. Geistliche klagten, dass bei der geringen Anzahl der Adventstage nicht mehr Messen gefeiert werden konnten (Kraft päpstlichen Indults war nur die einmalige Zelebration am Tage erlaubt und zwar am frühen Morgen), und sie haben wohl nicht selten "angestückt", d.h. solche Messen noch in der Weihnachtszeit (nach-) gefeiert. Mit besonderer Feierlichkeit beging man die Rorate-Ämter vom 17 .- 24. 12. und die Messe am Quatember-Mittwoch der Adventszeit, die sogenannte "Goldene Messe". Diese war so bedeutend, dass gelegentlich die Rorate-Messe überhaupt den Namen der "gulden mehs" erhielt.

Vieles mag zur Beliebtheit solcher Gottesdienste beigetragen haben:

- Das Fest der Weihnacht war besonders beliebt. Gott kam dem Volk selten so nahe, wie in den Festtagen der Christgeburt. Sie diente die Feier der Rorate-Ämter zur besonderen Vorbereitung auf das Fest.

- Frommer glaube (der nie ganz frei von magischen Vorstellungen ist) schrieb diesen Ämtern eine besondere Segenskraft zu, sowohl für die Familie, für die Lebenden und die Toten, als auch für Hof, Stall und Vieh. Auch Fruchtbarkeit für das kommende Jahr versprach man sich von der würdig ausgestalteten Feier.

- Sicher haben auch die gemüthaften Elemente eine große Rolle gespielt: Der Gang zum Amt bei oft klirrender Kälte mit tiefem Schnee; das warme, lebendige Licht, das allein den Kirchenraum erhellte; die schlichten Weisen der adventlichen Lieder.

Schon bald wurden die Rorate-Ämter durch Spiele, szenische Darstellungen...bereichert, die im Mittelalter und vor allem in der Barockzeit besonders beliebt waren. Dem meist leseunkundigen Volk wurden die Heilswahrheiten spielend vor Augen geführt - gespielte Armenbibeln. Die bildhaften Szenen der Kindheitsgeschichte Jesu (Verkündigung, Herbergssuche...) haben zu solche szenischer Gestaltung eingeladen. Zu den ältesten Spielen der Adventszeit (11. Jhdt.) gehört das Schauspiel von den "klugen und törichten Jungfrauen". Das Spiels verband die adventliche Erwartung hier und heute (und die Bereitschaft für sein kommen) mit der Pausieerwartung.

Rorate-Ämter oder -Messen gehören heute in vielen Gemeinden zum beliebten Adventsbrauchtum, doch von ihrer früheren Ausgestaltung haben sie im Lauf der Jahrhundert einiges verloren.

Mit freundlicher Unterstützung von Marco Weis
eMail: Marco_Weis@T-Online.de
gepostet am: Mon, 11 Sep 2006 23:11:33 +0200


„rorate“ heißt „tauet“ und ist der Beginn von „Tauet Himmel, den Gerechten, Wolken regnet Ihn herab“. Wurde ursprünglich als Frühmesse an allen Werktagen im Advent zu Ehren der Gottesmutter Maria gefeiert, zu der alle mit Kerzen in die dunkle Kirche kamen. Auch heute wird kein elektrisches Licht verwendet, es gibt nur Kerzenlicht und eben ein gutes Frühstück danach!

Mit freundlicher Unterstützung von
Thomas Puchleitner
gepostet von Thomas Puchleitner
Date: Thu, 9 Dec 2004 11:27:18 +0100

Jetzt Neu:
Veranstaltungskalender für Brauchtum und Tradition
Brauchtum - E -
  1. Ebenseer Nationalfeiertage
  2. Echternacher Springprozession
  3. Edikt von Mailand
  4. Ehrenpforte
  5. Eier Ausblasen
  6. Eierbaum
  7. Eierfechten
  8. Eiergerichte
  9. Eierheischen
  10. Eierhurgeln
  11. Eierkuchen
  12. Eierlauf
  13. Eierpecken
  14. Eierpicken
  15. Eierrollen
  16. Eierspiele, Osterspiele
  17. Eiertitschen
  18. Eierweihe
  19. Eierwefen
  20. Eifeler Fastnachtsbraeuche
  21. Eifeler Trinksprüche
  22. Einlegebrauch
  23. Einzug Jesu in Jerusalem
  24. Eisheilige
  25. Eismänner
  26. Elferrat
  27. Elisabethtag
  28. Elisenlebkuchen
  29. Elsässer Lebkuchen
  30. Emmanuel
  31. Emmaus Erzählung
  32. Emmausgang
  33. Emmaustag
  34. Engel
  35. Engelamt
  36. Engel des Herrn
  37. Engelschor
  38. Engelshaar
  39. Engelskirchen
  40. Englmariesuchen
  41. Epiphanie
  42. Erasmus
  43. Erbessonntag
  44. Erbse
  45. Erbsensonntag
  46. Erdäpfelfest
  47. Erntebrauchtum
  48. Erntedankfest
  49. Erntekranz
  50. Erntekrone
  51. Erntelied
  52. Erntemonat
  53. Erntepuppe
  54. Erntesträußchen
  55. Erscheinung des Herrn
  56. Erstkommunion
  57. Erzengel
  58. Erzgebirgische Weihnacht
  59. Esel
  60. Eselsfest
  61. Eselsritt
  62. Es ist ein Ros`entsprungen
  63. Ess-Sprüche
  64. Eucharistie
  65. Evonymus
  66. Ewige Anbetung
  67. Ewiges Licht
  68. Ewigkeitssonntag


   Postfach  | Impressum  | Haftungsausschluss  | Disclaimer  | Partner
Die Brauchtumsseiten    (http://www.brauchtumsseiten.de)
Copyright © by Josef Dirschl, www.brauchtumsseiten.de    -    info@brauchtumsseiten.de
ALLE RECHTE VORBEHALTEN / ALL RIGHTS RESERVED
Suchmaschinenoptimierung mit Ranking-Hits

Haftungshinweis:
Hiermit distanziere ich mich ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten auf meiner Homepage und mache mir diese Inhalte nicht zu eigen. Diese Erklärung gilt für alle auf dieser Website angebrachten Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.