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Der Heilige Servatius, Bischof von Tongern (13.Mai)
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Der Heilige Servatius Bischof von Tongern - der Gerettete (latein.)

* um 290 in Phrygien
+ um 304 in Rom

Die Legende erzählt, dass der verwaiste Sohn eines reichen Römers 303 mit seinem Onkel Dionys nach Rom reiste. Mit seinem ererbten Vermögen half er dort den verfolgten Christen, besonders den um ihres Glaubens willen Gefangenen. Nach dem Tod des Onkels wurde Pankratius von einem der Verfolgungsbefehle Kaiser Diokletians erfasst und vor den Kaiser gebracht. Der Vierzehnjährige ließ sich trotz aller Verlockungen nicht vom Glauben abbringen, deshalb wurde er öffentlich enthauptet, sein Leichnam Hunden zum Fraß vorgeworfen. Eine Christin barg ihn unter Lebensgefahr und setzte ihn in den Katakomben an der Via Aurelia bei.

Über seinem Grab errichtete Papst Symmachus im Jahr 500 eine Kirche, an deren Stelle die heutige Kirche S. Pancrazio fuori le mura steht. Kaiser Arnulf von Kärnten schrieb seine Eroberung von Rom am 12. Mai 896 der Fürbitte zu Pankratius zu, worauf die Verehrung des Heiligen v.a. in Mitteleuropa aufblühte. Pankratius ist einer der fünf Eisheiligen.

Patron der Erstkommunikanten und Kinder, der jungen Saat und Blüte; gegen Meineid, falsches Zeugnis, Krämpfe und Kopfschmerzen

Quelle:
Inhalt mit freundlicher Unterstützung von Ökumenisches Heiligenlexikon http://www.heiligenlexikon.de

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Der heilige Servatius

Im 4. Jahrhundert brachen unzählige Schwärme von kurzen stämmigen Menschen mit zerfetzten narbigen Gesichtern (In der Jugend zerschnitten sie sich Kinn und Wangen) ganz in felle, deren Haare nach Außen gekehrt waren, gehüllt, auf ihren kleinen, zähen Pferden, aussehend wie zweibeinige Bestien, über den Rhein. Es waren die Hunnen, ein mittelasiatisches Hirtenvolk, das 60-90 vor Christus seine alten Wohnsitze in Asien verließ und gegen Abend wanderte. Um die Eingangs erwähnte Zeit kamen sie nach Europa in die Steppen Südrusslands und Polen und von da nach Deutschland und an den Rhein. Überall machte schon ihr Anblick einen schrecklichen Eindruck. Sie drohten in das Frankenreich einzubrechen. Das Gerücht, ihrer Grausamkeit und Tapferkeit, das ihnen vorausging, erfüllte mit Angst und Entsetzen.. Da lebte zu Tongern (Lüttich in Belgien) ein heil. Bischof, Namens Servatius. Er forderte die Gläubigen zur Buße auf und ordnete Bet- und fasttage an, um dadurch Gott zur Abwendung der bevorstehenden Drangsal zu bewegen. In dieser Not beschlossen die Bischöfe und Edlen Frankreichs, eine Wallfahrt nach Rom zu machen, um am Grabe der heil. Apostelfürsten Peter und Paul Gott um Erbarmen anzuflehen. Der Heilige wurde vom Volke und seinen Bischöfen und Edlen für den Würdigsten gehalten, im Namen Aller das Gelübde zu lösen. Servatius reiste nach Rom und nachdem er längere Zeit am Grabe der Apostelfürsten gebetet, erschien ihm Petrus und sprach: „Was hörst Du nicht auf, du Mann Gotes, in mich zu dringen? Wisse, Gott hat einmalbeschlossen, daß Frankreich gleich anderen Ländern von den Hunnen überschwemmt und verwüstet werden solle. Verfolge den rat, den ich jetzt Dir gebe: Eile nach Hause, bringe deine Angelegenheiten in Ordnung und laß dein Grab bereiten; denn due wirdt bald vom Körper scheiden und deine Augen werden die Übel, die Frankreich treffen, nicht schauen.“ So geschah es. Der Heilige trat seine Rückreise an, nahm, in der Heimat angekommen, von den Seinigen Abschied und bereitete sich auf den Tod vor, der wirklich im Jahre 384 erfolgte.

Quelle:
Legende der Heiligen für katholische Schulen und katholische Familien von Karl Borromäus Bestlin, Stadtpfarrer in Weil, 1857


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